Keine Utopie
- 27 - Antwort: Es stimmt, daß die Menschen, die sich mit der Seele in der Materie befinden, inspiriert werden. Die Inspiration ist eine Telepathie. Diese Inspiration erfolgt nicht durch den PLANER, sondern durch Seelen , die sich im Geistigen Reich befinden. GOTT, der PLA- NER, hat überhaupt keinen Einfluß auf die Führer der Menschheit. Jeder Mensch hat in dieser Beziehung seinen freien Willen . Er kann Gutes und auch Böses tun, sofern ihn Men- schen nicht daran hindern. GOTT hindert keinen Menschen an seinem Tun. Aber die nega- tiv eingestellten Menschen, wie sie in den Regierungen vorkommen, können von jenseiti- gen Seelen sehr gut zum Schlechten inspiriert werden. Sie sind Marionetten böser Intelli- genzen , weil sie zum Bösen neigen . Das trifft besonders zu, wenn ihr Bestreben eigennützig ist. Frage: Wenn der große PLANER so machtvoll und gut ist, dann dürfte es in der Natur eigentlich keine Entgleisung geben. Erst kürzlich mußten siamesische Zwillinge getrennt werden. Wie ist das zu verstehen? Antwort: Der PLANER hat einen Gegenplaner , der immer in das Handwerk pfuscht . Von dieser Seite aus entstehen die Entgleisungen in der Natur. Aber GOTT sammelt auch Seine Erfah- rungen und wendet sie dann an. Hinzu kommen Mutationen , die sich aus neuen Versuchen ergeben. Solche Mutationen sind auch für den PLANER oft genug ein Wagnis. Aber diese Wagnisse sind erforderlich, weil es sonst keinen Fortschritt geben würde. Auch das Leben kann überholt sein. Veraltete Lebensformen müssen durch neue ersetzt werden. Alles ist ständig in Bewegung und auch am Menschen werden neue Gesetze ausprobiert. Ihr sprecht von einer "Laune der Natur". Das ist jedoch falsch ausgedrückt. Die Natur leis- tet sich keine Launen. Es sind Entwicklungsphasen , die mitunter zu einem Fehlschlag füh- ren. Große Wagnisse können Opfer fordern. Auch im Lebensprozeß kann es Unfälle geben. Immer lernt auch der PLANER von allen diesen Versuchen. Eine Vollkommenheit im gan- zen Universum ist noch längst nicht erreicht. • Auch der PLANER ist ständig in der Entwicklung. Er wächst in Seiner Größe. Es ist daher ein Irrtum , wenn die Kirchen annehmen, daß GOTT schon immer Seine Größe hatte und sich nichts daran ändert. Einwand: Wenn es im Lebensprozeß Unfälle gibt, so können wir nicht verstehen, daß eine Seele unverschuldet in eine Mißgeburt inkarniert wird . GOTT dürfte das nicht zulassen. Es ist grausam und ungerecht! Kein Wunder, daß der Atheist seinen Glauben verloren hat. Hier ist eine sehr einleuchtende Erklärung notwendig. Antwort: Wenn der SCHÖPFER, den wir "PLANER" nennen, ein Lebensgesetz geschaffen hat, so ist es unbedingt gültig . Ein solches Gesetz gründet sich auf millionenfache Erfahrung . Es ist nicht so , wie es so einfach in der Bibel heißt: "GOTT sprach und es wurde." • Es können 100.000 Jahre vergehen, ehe an einem göttlichen Gesetz das Geringste verändert wird. • Ein Gesetz GOTTES legt fest, daß jeder menschliche oder tierische Körper beseelt werden muß , wenn er lebensfähig ist. Eine Mißgeburt kann lebensfähig sein, auch wenn es nur für eine kurze Zeitspanne ist. Es muß aufgrund des göttlichen Gesetzes eine Inkarnation erfolgen. Darum wird auch jede lebensfähige Mißbildung zu einem Gefäß der Seele , ganz gleich, wie die Seele mit diesem Gefäß fertig wird. Das hat nichts mit einer Grausamkeit des PLANERS zu tun, auch nicht mit Seinem WILLEN; denn Sein WILLE ist immer der Fortschritt, auch wenn hier und da etwas daneben gerät.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3