Keine Utopie

- 32 - Friede über alle Grenzen! Unser Gruß heißt schon seit eh und je: Friede über alle Grenzen! In diesem Satz liegt die höchste Bedeutung; denn nur der Friede kann einen wahrhaftigen Fortschritt ermöglichen. Eine Waffenruhe ist jedoch noch längst kein Friede. Wenn wir vom Frieden über alle Grenzen sprechen, so meinen wir selbstverständlich damit den Frieden im ganzen Universum. Die Terra ist ein sehr unfriedlicher Stern; es hat noch nie einen wirklichen Frieden gegeben, und das ist auch gar nicht verwunderlich, weil ohne eine höhere Erkenntnis ein wirklicher Friede nie zustande kommen kann. Diese Terra hat noch nie eine höhere Erkenntnis gehabt. Was man für eine höhere Erkenntnis hält , sind materielle Vorstellungen. Wir haben uns ehrlich bemüht, dieser Welt eine höhere Erkenntnis zu vermitteln. Aber leider sind wir schlecht vorangekommen. Die Religionsgeschichte hat unsere Bemühungen verfälscht. Eure Vorfah- ren haben gute Kontakte zu uns gehabt; sie wurden von Jahr zu Jahr erschwert . Auch wir erwarten von euch ein Entgegenkommen , zumindest ein besseres Verstehen unserer Mission. Wir sind der festen Überzeugung, daß die biologische Wissenschaft zum bedeutendsten Feind der Religion geworden ist. Die Erkenntnisse innerhalb der Biologie haben zu falschen Mutmaßungen ge- führt. Die Religion ist nicht fähig, die geistige Existenz des Menschen zu erfassen und zu klären. Doch die Biologie steht als Feind auf und leugnet jede geistige Existenz mit fadenscheinigen Definitionen. Auf diese Weise kann diese Menschheit nie zur Einsicht kommen. Der Krieg erscheint als ein Natur- gesetz. Der Tod erscheint als Endstation des Menschen. Wer sich auf das Gebiet des Übersinnlichen begibt, ist schon von vornherein auf dem Glatteis. Die Erdenmenschheit hat noch nicht begriffen, daß der Weltfriede eine Folge göttlicher Einsicht ist . Ein Atheismus ist immer das Gegenteil von einem Frieden, und da der Kommunismus bei euch mit dem Atheismus identisch ist, stellt er immer und immer eine Bedrohung durch Gewalt dar. Zwischenfragen Frage: Habt ihr ein direktes Rezept für einen Weltfrieden, nach dem wir uns richten könnten? A. S.: Ja, es gibt ein solches Rezept. Unsere Vorfahren haben ja dieses Rezept am Berge Sinai an Mose übergeben. Aber es blieb nicht viel davon übrig. Unsere Vorfahren haben vielleicht den Fehler gemacht, daß sie sich zu sehr mit dem religiösen Kult der Juden befaßt haben. Die jüdi- schen Priester wollten kein Rezept für einen Frieden, sondern den Beistand GOTTES auf ihren Feldzügen . • Die erste Voraussetzung für einen Frieden ist die volle Anerkennung GOTTES, eines GEISTES, der über alles regiert. • Dann muß die Menschheit erkennen, daß es ein Geistiges Reich gibt, in das jeder Mensch nach seiner Entkörperung, unmittelbar nach dem Exitus , eintritt. Da gibt es keinen "Jüngsten Tag", der versprochen wird, sondern die objektive Realität des Wei- terlebens im geistigen Zustand. • Die Menschheit der Terra muß wissen , daß jeder Mensch Rechenschaft für sein Erden- leben ablegen muß. Nach dieser Rechenschaft wird er seiner Stufe (geistige Lebens- ebene) zugeführt. • Die Menschheit muß wissen, daß der Entwicklungsweg im Geistigen Reich viel lang- samer und schwieriger vor sich geht, als im materiellen Leben. Das Leben auf der Terra ist eine Beschleunigung des Reifeprozesses .

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