Keine Utopie
- 6 - Die Erdenmenschheit begibt sich mehr und mehr aus der Gemeinschaft des universellen Menschtums heraus. Eure Wissenschaft hat keine Ahnung vom Bewußtsein. Einem Kannibalen ist sein menschen- feindliches Verhalten noch zu verzeihen, einem gebildeten Europäer oder einem entwickelten Farbi- gen kann ein solches Verhalten niemals verziehen werden. Diese Menschen haben nicht das Recht, sich auf Unwissenheit zu berufen. Sie können sich nur auf ihre Ignoranz der göttlichen Weisungen berufen. Sie müssen daher die Konsequenzen selbst tragen , auch für ihre Mitmenschen, die sie in den Strudel ihrer gefährlichen Absichten mit hineinziehen. Ihr habt zumindest eine Heilige Schrift. Wenn diese Schrift auch nicht voll und ganz den Tatsachen entspricht, so gibt sie doch immerhin einige Hinweise menschlichen Verhaltens; sie weist auf die Stra- fe nach dem Tode hin. Die Erdenmenschheit ignoriert diese Justiz nach dem Tode. Diese Drohung hat nichts Schreckhaftes. Der Erdenbewohner ist sich seiner Sache sicher. Er glaubt nicht an eine über- irdische Strafe. Wo ein Mensch an ein jenseitiges Leben glaubt , glaubt er sich auch von seinen Feh- lern und Sünden durch GOTT bereits freigesprochen. Das ist heller Wahnsinn, wie er nicht mehr ge- steigert werden kann! Es gehen hochangesehene Politiker ins andere Leben, die einer Strafe entgegengehen, von der sie sich im Erdenleben keine Vorstellung gemacht haben. Sie sind zwar zu bemitleiden, aber sie haben keinen Erdenmenschen bemitleidet, noch darüber nachgedacht, was sie den Intelligenzen höherer Bewußt- seinsstufen damit angetan haben. Diese jenseitigen Greuel - nennt sie meinetwegen "Hölle" - hat nicht der HERR geschaffen. Diese Greuel sind selbstverschuldet. Ich weiß, daß es viele Sünder gibt, die meine Worte für ein Traktat halten werden. Diese haben näm- lich keinen Respekt vor sogenannten Traktätchen. Doch meine Worte sind kein Traktat, sondern die Worte meines HERRN, der auch euer HERR ist, ganz gleich, ob ihr Ihn kennen wollt oder nicht , des- halb bleibt Er doch ewig euer HERR und ihr seid und bleibt Seine Knechte. Aber der HERR bestimmt über Seine Knechte. Er gibt ihnen alles zum Leben und Er kann ihnen auch alles wieder nehmen. Eure Wissenschaftler forschen und forschen; doch wenn sie auf göttliche Bereiche stoßen, z. B. auf die Seele des Menschen, auf sein Bewußtsein oder auf die jenseitige Weiterexistenz des Ichs , dann winken sie ab, oder sie suchen nach faulen Ausreden, um ja zu verhindern, daß die Wahrheit an den Tag treten könnte. Auch das ist heller Wahnsinn, wenn man in Betracht zieht, was der Seele damit angetan wird, weil sie auf diesen Unsinn hereingefallen ist. • Es gibt auf eurem Stern keinen größeren Aberglauben als der Glaube an die Nichtexistenz des Geistigen Reiches. Diesem Aberglauben , diesem Götzendienst sind die meisten Akademiker und Politiker verfallen. Sie ahnen nicht, wie weit sie in ihrer Dummheit steckengeblieben sind. Wir sind empört! Anmerkung: Es fällt uns diesmal schwer, die Worte ASHTAR SHERANs wortgetreu zu veröffentlichen, aber wir haben uns der Wahrheit verpflichtet. Ich weiß, daß es viele Besserwisser gibt, die aus der Haut so übel riechen , daß wir Santiner ihnen aus dem Wege gehen müssen. Diese Besserwisser spotten über jene Menschen, die an uns glauben und die uns mit verzweifelten Anstrengungen unterstützen. Warum kommt ASHTAR zu den Spiritualisten und nicht zum Papst oder zum Präsidenten der Vereinten Nationen ? Warum muß ASHTAR ein spirituel- les Medium benutzen, um das zu sagen, was die ganze Menschheit betrifft? - Ich sage euch, daß wir einen gottgläubigen Kreis einem atheistischen Kongreß vorziehen. Obgleich die meisten Menschen es für einen Humbug halten, wenn die Seelen der Verstorbenen zitiert werden, wissen wir darüber seit Jahrtausenden besser Bescheid. Dieser spiritualistische Kreis hat viele Lehren von bedeutenden Geistlehrern erhalten. Das war für uns der Grund, warum wir diesen Kreis für unsere Botschaften bevorzugt haben. Jetzt kommen nicht nur die Botschaften der "Verstorbenen"
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