Nicht von dieser Erde - Teil 2
- 25 - dermaßen zu beeinflussen, dann wäre es für diese Welt noch lange kein Segen, denn die Anwendungsmöglichkeiten der Wetterregulierungsanlagen sind sehr verschieden. Frage: Dann würden die Erdenmenschen mit Hilfe des Wetters sozusagen Krieg führen? SEMARUS: Das wäre das schlimmste überhaupt. Sie würden auf diese Weise nahezu die Wasser- stoffatombombe in den Schatten stellen. Stellt euch einmal vor: über feindlichem Gebiet nur Donner, Blitz und Regen - und das Wetter hat keine Möglichkeit abzuziehen, da es magnetisch daran gehindert wird. Orkane, Taifune und was weiß ich, würden den Men- schen den Atem vom Munde reißen. Leiter: Gibt es denn auf diesem Ufonen -Stern keinen Streit? SEMARUS: Nein, anders wäre so etwas auch nicht denkbar. Frage: Wie werden dort die Meinungsverschiedenheiten ausgetragen? SEMARUS: Meinungsverschiedenheiten gibt es kaum . Die gäbe es auch bei euch kaum, wenn ihr logischer denken würdet und eine größere Erkenntnis hättet. Ich will euch nicht angrei- fen, ich spreche von euren Mitmenschen. Gibt es jedoch wirklich Meinungsverschie- denheiten, so kommen die Ufonen vor ein "Meinungsaustausch-Gericht", das natürlich nur bei sehr ernsthaften Differenzen zusammentritt, wenn es um das Wohl und Wehe des Planeten geht. Dieses Gericht setzt sich aus den gebildetsten Männern zusammen. Frage: Die Ufonen wollen uns helfen; sie tun das schon durch die Säuberung der strahlenver- seuchten Atmosphäre. In welcher Form haben wir noch weitere Hilfe zu erwarten? SEMARUS: Durch Bestrahlung des Bodens, damit er fruchtbarer wird. Das ist sehr wichtig, denn euer Boden ist bereits im Begriff, die pflanzenvernichtende Radioaktivität aufzusaugen und durch die Pflanzen an den Organismus des Menschen abzugeben. Frage: Wird durch die Bestrahlung des Bodens die Radioaktivität aufgehoben? SEMARUS: Nur teilweise. Aber stellt euch einmal vor, es würde plötzlich eine Riesenflugscheibe hier auf dem Rüdesheimer-Platz landen. Nun, da würden sich ein paar wagemutige Bur- schen vorsichtig in die Nähe wagen. Polizei würde erscheinen und den Platz abriegeln. Und nachdem sich jeder davon überzeugt hat, daß sich nichts im Raumschiff regt, wür- den die Neugierigen mutiger werden und immer dichter an die Kette der Wachmann- schaften drängen, um ja von dem Flugkörper etwas zu sehen zu bekommen. Doch nun brauchte sich nur ganz unvorhergesehen etwas an der Untertasse zu bewegen, sagen wir, es würde ein merkwürdiges Geräusch geben oder eine Rampe würde langsam hinaus- fahren. Was meint ihr, was los wäre? In diesem Augenblick würde einer über den ande- ren hinwegrennen und ihn zu Tode treten aus Angst vor dem Unbekannten. Nun aber erst bei einer Massenlandung?! Es gibt so viele Dinge im Leben, welche sich nicht mit unseren Mühen und Wünschen in Einklang bringen lassen. Es gibt so viele Dinge, die uns gegen den Strich gehen. Das habe ich einst erfahren müssen, da ich noch in Indien lebte . Doch später erkennt man, warum dies und jenes geschehen mußte , warum hier und da eine Barriere aufgefahren war und uns den Weg versperrte. Ja, könntet ihr das schon jetzt alles so übersehen, könntet ihr GOTTES Ratschlüsse in ihrer ganzen Tragweite erfassen, dann würdet ihr weniger hadern mit euren Ärgernissen und mit eurem Schicksal. Frage: Was hindert die Ufonen daran, in größerem Ausmaß auf unserer Erde zu landen?
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