Nicht von dieser Erde - Teil 2

- 31 - Der Zeichner und LICHTBOTE JOHN SHERIDAN meldet sich Gott zum Gruß! Ich werde ein Observatorium zeichnen, von welchem aus die Ufonen eure Erde beobachten. Bitte ein neues Blatt! Es handelt sich nicht um ein Fernrohr oder Spiegelteleskop, sondern um künstliche technisch- organische Augen, besser gesagt: Riesenaugen. Die Augen selbst sind kugelartige Gebilde, die dazu dienen, den Himmelskörper zu betrachten. Diese Augen sind nicht aus Glas , sondern aus einer gallertartigen Masse, die sich durch Temperaturunterschiede ausdehnt oder zusammenziehen kann. Die Masse ist kristallklar. Die ganze Anlage ist ein gewaltiges System, das aus vielen gallertartigen Linsen besteht. Es sind je- doch auch außerdem Kristall-Linsen vorhanden, die ein Prismensystem bilden. Diese Prismenanord- nung befindet sich in den Kugelgelenken. Die Bälge dienen dazu, die technischen Augen entsprechend einzuziehen, um den Abstand zu regulieren. Jeder Beobachtungsarm ist beweglich und kann genau wie die anderen Arme auf einen Stern gerichtet werden, so genau, daß man im Beobachtungsraum auf dem Bildschirm ein haarscharfes, sehr stark vergrößertes Bild von dem betreffenden Stern bekommt. In der Mitte ist das Richtrohr, das zur Ein- stellung dient. Elektrische Impulse spielen dabei eine große Rolle, also Umwandlung der Lichtparti- kelchen in elektrische Impulse. Es gibt viele und noch größere Observatorien dieser Art. Ein sehr großes befindet sich auf der Raum- station Share innerhalb der Kugel. Das in dieser Sternwarte empfangene Bild wird weitergefunkt und von anderen Stützpunkten aufgefangen, vergrößert, verstärkt und wieder weitergefunkt. Die Ufonen sind genauestens über euren Planeten und über noch andere Gestirne orientiert.

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