Nicht von dieser Erde - Teil 3
- 4 - Einleitung (von H: V. Speer Leiter des Medialen Friedenskreises Berlin) Gleich nach dem Erscheinen der Berichte Nr. 1 und 2 hat es zwei verschiedene Meinungen zu diesem Problem gegeben. Viele Leser haben diese Veröffentlichung lebhaft begrüßt und sind voller Hoffnung, daß die Interplanetarier uns vor einer drohenden Katastrophe bewahren. Aber auch eine andere An- sicht über diesen Tatsachenbericht ist laut geworden. In den meisten Fällen war es den Lesern, die keine okkulten Vorkenntnisse besitzen, nicht möglich, die Art und Weise des Zustandekommens die- ser Botschaften zu begreifen. Vor allem stieß man sich an dem Wort "medial" . Dabei zeigt sich immer wieder, daß der weitaus größte Teil der europäischen Menschheit keine Ahnung von der Macht und vom Wirken der geistigen Kräfte hat. Selbst Experten auf dem Gebiet der sogenannten Grenzwissen- schaften stehen diesen Phänomenen noch zweifelnd, wenn auch nicht ganz ablehnend gegenüber. Es ist daher besonders wichtig, sich nicht durch eine falsche, seit vielen Jahrhunderten ins Volk getragene Meinung von einem Aberglauben oder von unbewußten Halluzinationen und Selbsttäuschungen, Ein- bildungen usw. beeinflussen zu lassen. • Der Okkultismus mit seiner Lehre vom Weiterleben nach dem Tode ist eine bewiesene und durch millionenfache persönliche und wissenschaftliche Erfahrung völlig erhärtete Tatsache, so schwer dies auch für den Unkundigen zu begreifen ist. Die Lehre vom geistigen Fortleben nach dem physischen Tode steht im krassen Widerspruch zu den Machenschaften der Wissenschaft, der Technik und der Politik, ja selbst zu den abgeänderten Erkenntnissen der Theologie. Die Wissenschaftler dieser Erde haben von jeher in allen schwer zu be- greifenden Fällen heftig gestritten, solange, bis die nackte Tatsache zur Erfahrung wurde. Irrtümer wurden über Jahrtausende mit einer beispiellosen Hartnäckigkeit als Wahrheit verteidigt. In fast allen Fällen der Phänomene aufgrund einer Medialität, d. h. übersinnlichen, gesteigerten Wahrnehmung jenseits unserer normalen Sinnestätigkeit, weigern sich die materialistischen Forscher, das Übergreifen jenseitiger Intelligenzen und Persönlichkeiten in unser Leben anzuerkennen . Es ist von entscheidender Bedeutung, daß die übersinnliche Tätigkeit gerade von jenen Menschen verleugnet wird, die sich mit ihrem ganzen Denken und ihrer ganzen persönlichen Kraft für eine Politik einsetzen, von der sie für das irdische Zusammenleben der Völker mehr erhoffen als von einer unsichtbaren geistigen und göttli- chen Führung. Die Menschheit geht mit Riesenschritten in eine völlig falsche Richtung , da sie sich von den geistigen und göttlichen Banden losreißt und derartig aus dem Gesamtkosmos herausisoliert, daß sie von GOTT verlassen ist und sich selbst nicht mehr helfen kann. GOTT hat eine Verbindung mit den Menschen herstellen wollen. Er tat dies durch ein ganz besonderes Werkzeug, nämlich durch JESUS CHRIS- TUS, der den damals lebenden Menschen den Beweis erbrachte, daß es möglich ist, aus der unsichtba- ren Daseinswelt Botschaften, Gesetze und Richtlinien sowie Lehren zu erhalten. CHRISTUS schuf einen geistigen Zirkel mit seinen aufgeschlossenen Jüngern und bildete sie zu Medien aus. Der Erfolg zeigte sich durch die Phänomene der Visionen und durch das Trancesprechen in verschiedenen Spra- chen. Die nachfolgenden Christen haben diese Möglichkeiten einer Verbindung mit der unsichtbaren Welt gepflegt und vieles erarbeitet. Nach und nach verfolgte man diese Menschen , da die Politik sich in einer Gefahr sah. Die später gegründete christliche Kirche sammelte alle übersinnlichen Botschaf- ten und Berichte, baute daraus eine Religion auf und verzichtete darauf, die Möglichkeiten eines Ver- kehrs mit der geistigen Welt weiterzupflegen. Im Gegenteil - die begabten und begnadeten Medien wurden verfolgt , auf den Scheiterhaufen gebracht und die Menschheit verlor nach und nach die wun- derbare Verbindung mit dem Reiche GOTTES, aus dem die großen Seher und Propheten ihre Anwei- sungen bekommen haben. Die Kirchen wurden sich uneinig und ersetzten die übersinnlichen Bot- schaften, die nun ausblieben, durch ein eigenes Denken , mit dem Hinweis auf die Möglichkeit einer göttlichen Inspiration. Der Leser vergewissere sich, daß die immer mehr wiederauflebende Verbindung mit der geistigen Welt viele Millionen Anhänger auf unserem Erdenplan hat. Es gibt große Gemeinden in England , Bra- silien , Canada , Australien und in vielen anderen Ländern, die wieder die verkümmerte Medialität schulen, entwickeln und einsetzen. Diese nach Millionen zählenden Gemeinden des christlichen Spiritualismus haben nach und nach wieder eine echte Verbindung mit dem Reiche GOTTES herge-
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