Nicht von dieser Erde - Teil 4
- 22 - ist so: Die Fenster seines Gehäuses sind geschlossen , und kein Arzt kann sie wieder öffnen. Merkt euch, alle ihr Blinden und Gehörlosen: • Euer Zustand ist nicht von ewiger Dauer, er währt nur bis zur Entkörperung. Wenn der Tod durchschritten wird, so tritt die Seele in selbständige Aktion. Ihr könnt besser hö- ren und sehen, als es je einem Erdenmenschen im materiellen Kleid möglich ist. GOTT der SCHÖPFER ist nicht so unwissend und unfähig, daß Er ein solches Übel auf die Dauer auf euch lasten läßt. Die Schönheiten des göttlichen Universums sind nicht für die Blinden und Gehörlosen ge- schaffen. Jeder Mensch wird einmal in die entferntesten Winkel des Universums schauen dürfen, auch wenn es Äonen von Zeitabläufen in Anspruch nimmt. Dieser Trost ist kein Glau- bensopium, sondern ein Höchstmaß an Wahrheit, selbst unter den Umständen, daß eure Gelehrten vielleicht die Köpfe darüber schütteln sollten. Jeder Arzt und Theologe hat die heilige Pflicht , einen solchen Kranken darüber aufzuklären. Die Folgen einer solchen Belehrung sind unvorstellbar. Hoffnung und Lebenswille straffen je- ne Menschen, die geistig mit ihrem Schicksal nicht fertig werden können. Ihr seht, an welchen Dingen es bei euch fehlt. Für Weltraumfahrten und für erbitterte Kriege ist Geld vorhanden . Für das Leiden und für die Wahrheit reicht es nicht hin und nicht her. • Ich würde mich sehr freuen, wenn meine Worte in Blindenschrift erscheinen würden, oder wenn man Tonbänder davon herstellen würde. Ein Blinder ist nur zeitlich unfähig zu sehen. Er soll sich auch darüber Gewißheit verschaffen, daß er nach dem Ableben nicht nur ein Geistiges Reich sieht, sondern daneben auch alle Schönheiten der Erde. Was ihm bisher verborgen war, zeigt sich dann in aller Deutlichkeit. Aber eine Bedingung ist daran geknüpft: Es dürfen keine gottlosen Menschen sein. Für diese ist das geistige Sehen und Erwachen eine große Enttäuschung. Es ist wichtig zu wissen, daß das Verhalten in einer Krankheit oder in einem sonstigen Leiden nicht dazu führen soll, daß die wertvolle Seele einen ähnlichen Schaden erleidet. Es kann jemand den gefürchteten Krebs haben. Dieses Siechtum muß aber nicht dazu führen, die Seele in eine Verzweiflung zu stürzen, so daß sie verkommt. Der Atheismus ist jedoch eine Weltan- schauung, die zu solchen Gefahren führt . Aber wenn selbst die Kirchen und ihre Verantwortlichen von Tod und Leben eine falsche Vorstellung haben, so ist es nicht verwunderlich, daß sie sagen: "Hier schläft in der Ewigkeit!" Dieser "ewige" Schlaf nutzt und tröstet keinen Menschen. Dieser "ewige Schlaf" ist nur eine andere Bezeichnung für den Begriff "mausetot". - Ich möchte mich nicht wiederholen; denn ich erinnere mich, daß ich schon einmal über dieses Thema berichtet habe. * * *
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