Nicht von dieser Erde - Teil 4

- 23 - Von der Obrigkeit (Rede von ASHTAR SHERAN) Merkwürdig ist es, daß die atheistische Politik nichts gegen die Bibel einzuwenden hat, wenn sie ihre Machenschaften unterstützt . Im Römerbrief sagt Paulus: "Jedermann sei den vorgesetzten Obrigkeiten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit, außer GOTT; die beste- henden aber sind von GOTT eingesetzt." Hierzu will ich gleich betonen, daß es sich dabei nicht um göttliche Offenbarungen handelt, sondern um die Worte eines Menschen, der zur Politik gehört hat. Ein bekehrter Atheist. Es ist unglaublich, daß diese Worte soviel Bedeutung gewonnen haben. Die Monarchen dieser Terra nannten sich: "Von Gottes Gnaden". Wer würde heute auf den Gedanken kommen, daß der derzeitige Diktator Ostdeutschlands (Ulbricht) von "Gottes Gnaden" ist? Er, der gegen GOTT öffentlich lästert. Es ist richtig, daß GOTT die höchste OBRIGKEIT ist. Aber die Obrigkeiten auf dieser Terra werden nicht von GOTT eingesetzt. Sie sind durch das Machtspiel der Politik zu diesen Ämtern gekommen, niemals aber aufgrund ihrer religiösen Weltanschauung oder durch hohe Selbsterkenntnis in Bezug auf die Mysterien des Universums. Die meisten Obrigkeiten sind wahre Meister im Ränkespiel , sie rau- chen und trinken im Übermaß und führen außerdem noch ein gottloses und ungesundes Leben. Sie sind keinesfalls ein leuchtendes Vorbild für die Erdenmenschheit. Religion ist weder Pflichtfach noch glaubwürdig für die Politik. Hinzu kommt noch, daß die politi- schen Verhältnisse damals ganz andere als heute waren. Was für jene Zeiten galt, gilt heute nicht mehr . Mithin sind die Ermahnungen und Belehrungen der alten Überlieferungen nicht mehr recht am Platze. Es ist unsinnig, daß sie überhaupt noch in Betracht gezogen werden. Wenn wir die Vorgänge in Israel beobachten, so stellen wir fest, daß man dort ganz besonders an alten Schriften festhält, sofern sie Vorteile versprechen. Wir sind der Überzeugung, daß man die Begriffe "christlich" und "unchristlich" ganz abschaffen soll- te. Für diese Begriffe ist die allgemeine Menschlichkeit eine Selbstverständlichkeit, die nicht nur für einen bestimmten Glauben maßgebend ist. Wer wirklich menschlich denkt und handelt, der löst sich nicht aus dem Bund der allgemeinen Erdenmenschheit. * * *

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