UFO-Kontakt I.N.D.

- 31 - A. S.: Die Gegensätze rufen die Feindschaft hervor. Es müssen also nicht die Feinde, sondern die Gegensätze aus der Welt geschafft werden; denn ohne Gegensätze gibt es keine Feindschaft. Gegensätze sind keine Menschen. Genosse: Du willst mich verwirren! Unsere Philosophie hat erkannt, daß die Gegensätze auf einem Naturgesetz beruhen. Die Revolution ist daher der einzig mögliche Fortschritt. A. S.: Wenn diese Philosophie meint, daß die Gegensätze und mithin die Feindschaft ein Naturge- setz darstellen, so kann sie keine Revolution aus der Welt schaffen; denn die Feindschaft müßte als Naturgesetz auch dann bestehen, wenn diese Weltanschauung die ganze Erde ero- bert hätte. Genosse: Unsere Weltanschauung kennt keine Gegensätze! A. S.: Ich weiß, Du meinst, sie duldet keinen Widerspruch. Da aber auch jede scharfe Kritik zum Widerspruch gezählt wird, ist auch diese verboten. Die Staatsführung schreibt das Bildungs- niveau genau vor. Kein Mensch hat die Möglichkeit, sich darüber zu orientieren, was die Staatsführung ablehnt, weil es ihr gefährlich werden könnte. Diese Methode diktiert den Genossen des Landes, an was sie zu glauben haben. Auf diese Weise werden das selbständi- ge Denken und die eigene Urteilsbildung völlig ausgeschaltet. Genosse: Ich gebe mir auch Mühe, nur das zu denken, was erlaubt ist. A. S.: Wenn Du Dir Mühe gibst zu denken, auf welche Weise die Landesgenossen gegen den angeblichen Feind aufgestachelt werden können, so ist das Euer politisches Gebot. Genosse: Sie drehen den Spieß um. Ich habe keine Lust, mich mit Ihnen zu unterhalten. - Gehen Sie! A. S.: Ich gehe, wenn Du, Genosse, mir alles beantwortet hast. Glaubst Du an die Existenz GOTTES? Genosse: Darauf kann ich nicht antworten. Ich bin nicht ganz sicher. Ich glaube nicht mehr und nicht weniger daran als andere auch. A. S.: Glaubst Du an die Gesetzgebung auf dem Berge Sinai ? Glaubst Du, daß es göttliche Gesetze sind? Genosse: Nein, sie sind eine menschliche Erfindung. Diese Gesetzgebung ist eine notwendige Lehre, welche das Zusammenleben der Menschen regeln soll. Doch das ist längst überholt. A. S.: Du hast recht, Genosse, sie soll das Zusammenleben untereinander regeln. Aber diese Gesetze sind doch von GOTT. Genosse: Nein, GOTT wurde nur vorgeschoben, um diesen Gesetzen nach den damaligen Verhältnis- sen mehr Nachdruck zu verschaffen. A. S.: Du irrst, Genosse! Diese Gesetze wurden nämlich durch unsere Weltraumstrahlschiffe aus dem göttlichen Universum zu den Erdenmenschen gebracht. Hältst Du es für möglich, daß ein außerirdisches Raumschiff zur Erde reisen kann? Genosse: Ja, das wäre eine Erklärung, aber sie stimmt nicht, weil die Bibel voller Widersprüche ist. Sie ist nicht authentisch. A. S.: Diese Widersprüche stammen von den Menschen. Der Urtext ist absolut wahr. Genosse: Wo ist dieser authentische Urtext? Wer beweist ihn?

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