UFO-Kontakt I.N.D.
- 33 - dieser Erde voneinander trennt , indem man geistige oder geographische Grenzen zieht , schafft man die Gegensätze, die auch mit Feindschaft bezeichnet werden können. Es handelt sich nicht darum, diese Menschheit unter einer Macht zu vereinen, sondern sie nach den Ge- setzen des Universums zu führen . Wenn man einen Staat militärisch aufrüstet, so will man die bestehende Feindschaft nicht beseitigen, sondern mit Gewalt besiegen . Genosse: Das Kommunistische Manifest von Marx und Engels hat in der Welt bisher den größten Erfolg gehabt. Wir vereinen die Menschen, bis eines Tages die Grenzen verschwinden. Das ist das Ziel und das Ideal, das wir alle verfolgen und dafür ist uns jedes Mittel recht; denn der Zweck heiligt die Mittel. A. S.: Könnte man dieses Ziel erreichen, so würde die Menschheit in zwei noch viel gefährlichere Teile gespalten werden. Der eine Teil wäre ein gewaltausübendes Bonzentum , dem alle Mit- tel zur Verfügung stehen würden, wie sie der Kapitalismus besitzt. Der andere Teil wäre ein zum blinden Gehorsam gezwungenes Volk , dessen selbständiges Denken und Handeln ver- gewaltigt wird. Wir kennen einen großen Planeten eines anderen Sternensystems. Auf die- sem hat man eine fast ähnliche Entwicklung durchgemacht. Das Endziel war katastrophal ; denn die Initiative der Gesamtheit hörte auf. Es gab nur noch Herdenmenschen , die nicht fä- hig waren, selbständig zu entscheiden. Genosse: Unsere Weltanschauung kennt nur Ausbeuter und Ausgebeutete. Dieser Zustand ist unnatür- lich und muß abgeschafft werden. A. S.: Diese Menschheit, von der ich eben sprach, hatte dieselben Begriffe. Doch am Ende der Fehlentwicklung zeigte es sich, daß der Arbeiter nicht imstande war, ein bestimmtes Kapital zu verwalten, weil ihm hierzu die Erziehung und der geschulte und entwickelte Verstand fehlte. Jede Verbesserung der Produktion lähmte seine Kräfte und lenkte sie auf falsche Ideale . Die Automatisierung des Menschen ist ein Irrtum, der selbst dem Roten Kommunis- mus den Todesstoß versetzen wird. Der Kollektivismus läßt die Individualität des Menschen zunehmend verkümmern. Er wird nur noch ein Rädchen, das von der Maschine abhängig ist, damit es sich überhaupt bewegen kann. Der Mensch sieht im Schaufenster des Lebens einen Gegenstand, an dem er mitgearbeitet hat. Aber er weiß, daß er in diesen nur eine Schraube hineingezogen hat. Alles andere ist ihm fremd und beraubt ihn seiner Schaffensfreude. Au- ßerdem zerstört diese Erkenntnis seinen menschlichen Stolz und den Glauben an seine Geni- alität. Genosse: Arbeiter bilden die Mehrheit; sie sind die größte Klasse. Wenn die ganze Welt unter einem einzigen proletarischen Regime steht, gibt es keine Kriegsgefahr mehr; dann hören die Gegensätze auf. Haben wir diesen Punkt erreicht, kann die ganze Welt abrüsten. A. S.: Das ist ein großer Irrtum ! Das Regime wird immer das Fett abschöpfen. Es wäre nur eine Klassenverschiebung. Das Regime würde die höhere Klasse darstellen. Mit gutem Willen kann die Welt zu jeder Stunde abrüsten. Doch dieser gute Wille hängt vom Grad der höheren Erkenntnis ab. Ein guter Wille braucht ein positives Ziel. Genosse: Wir sind für die Abrüstung und für den Frieden. Doch wir dulden keine Spitzel in unserem Land.
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