UFO-Kontakt I.N.D.
- 7 - Recht ist, was dem Staat nützt. Das klingt überzeugend. Doch was steckt wirklich hinter dieser versteckten Definition? Recht hängt mit der Gerechtigkeit zusammen. Die Gerechtigkeit ist die Tugend der Wahrheit. Was dem Staat nützt , ist niemals die Gewalt, noch ein Unrecht. Gewalt und Unrecht sind Mittel, die nicht dem Volke dienen, sondern den Führern des Volkes. Sie sind es, die sich als Staat betrachten und bezeichnen. Mithin heißt die kommunistische Parteiparole: Unrecht und Gewalt wird begrüßt, wenn es den Führern des Volkes nützt. Das ist aber nur ein Einzelfall, der aus vielen Parolen und Parteizitaten herausgegriffen ist. Die Arbeiter und Bauern sind keine Philosophen, um derartige Aussprüche auf ihren Wert zu untersu- chen. Für sie ist nur entscheidend, ob das Zitat ein Fluch, eine Beschimpfung des vermutlichen Gegners oder ein berauschendes Machtwort ist. Arbeiter und Bauern lieben es, mit der Faust auf den Tisch zu schlagen oder dem Gegner die Faust auf das Auge zu setzen. Dem Besiegten setzt man den Fuß auf den Nacken. Ein einzelner Mensch kann stark sein, wenn ihm diese Stärke durch die Schwä- che der anderen eingeräumt wird. Die Schwäche des Volkes basiert auf der materiellen Armut gegen- über dem Überfluß der Herrscher . Selbst die Führer schrecken vor dem Elend der Massen zurück und sind zu jeder Schandtat und Grausamkeit bereit, um ihren Platz an der Sonne zu behaupten. Hieraus ergibt sich ein Kampf, der nicht einmal in der animalischen Natur zu finden ist. Der Führer oder der Gewaltige will sein Leben auf die Dauer seiner ganzen irdischen Existenz bevor- raten und sichern . Das können die Führer nur erreichen, wenn sie sich selbst den Anschein geben , dem Volke bis zum einzelnen Bürger einen Nutzen einzubringen, den sich der Arbeiter, selbst bei allen Anstrengungen, nicht verschaffen kann. Wo dieser versprochene Nutzen nicht eintritt, weist man auf den Gegner hin, der dieses Ziel angeblich verhindert und deshalb gehaßt werden muß. Das Volk soll nicht auf den Gedanken kommen, die Führer zu hassen und zu stürzen, sondern dieser Haß wird über die Grenzen hinaus in eine andere Richtung gelenkt , nämlich auf den Nachbarn , der auf einem Reich- tum sitzt, der ihm nicht zukommt. Dieses Kräftespiel beherrscht die Welt! Diese Taktik führt zur militärischen Aufrüstung und zur Bedrohung; denn der Gegner weiß allzu gut, daß die Führer im Nachbarstaat die gleichen Methoden der Massenbeherrschung anwenden. Wo Unkenntnis oder absolute Erkenntnislosigkeit Störungen verursachen, muß nicht die Waffe, sondern die Belehrung eingreifen. Reagiert die Welt nicht auf diese Belehrung, so ist sie falsch. Es gibt aber auch Fälle, wo die Wahrheit nicht erwünscht ist, weil sie dem Unaufrichtigen gefährlich wird und ihn vor der Welt entlarvt . Ein Gelehrter oder ein Staatsführer kann ein gutes Prestige haben. Sobald aber dieses Prestige durch eine plötzliche Wahrheit oder Erkenntnis gefährdet wird, geht der Betroffene in eine Kampfstellung über und versucht, diese Wahrheit zu vernichten. • Es kommt in eurer Welt darauf an, einen Weg zu finden, der die Wahrheit vor der Gewalt schützt. Eine Immunität oder ein hoher Titel dürfen nicht die Möglichkeit haben, sich mit ihrem Prestige über eine neue Erkenntnis zu setzen bzw. diese nur mit der suggestiven Macht einer angeblichen Allwis- senheit zu liquidieren. Die Völker dieser Terra brauchen keine Phrasen, sondern sie müssen zu einer eigenen Urteilsfähigkeit erzogen werden. • Die Selbsterkenntnis steht hoch über dem Allgemeinwissen. Eine Aufklärung und Belehrung ist billiger als ein Weltkrieg, noch billiger als eine Aufrüstung. Eine kleine Zeitungsnotiz kann der satanischen Zielsetzung dienen; ein gutes Wort kann den göttlichen Aufbau unterstützen. • Jeder Erdenbürger hat die heilige Pflicht , sich um eine höhere Erkenntnis zu bemühen und die Suche nicht aufzugeben, noch zu vernachlässigen, bis er sich seiner Aufgabe und Existenz voll bewußt ist .
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