UFO-Kontakt - Teil 2

- 47 - UFO-Kontakt August 1968 Wenn man einen Europäer fragt, ob er an die Existenz von Geistern glaubt, dann wird er wahrschein- lich diese Existenz entschieden verneinen. Der erfahrene Spiritualist jedoch weiß mit Sicherheit , daß es jenseitige Seelen gibt , die alles andere als tot sind. Das gleiche Verhalten finden wir in der Ufolo- gie. Die UFOs werden wie die Geistwesen einfach abgestritten . Man kann sie sich nicht vorstellen. Ein Auto oder ein Flugzeug kennt jeder, aber ein außerirdisches Flugobjekt ist so gut wie unbekannt. Man hört und liest davon gleich Berichten von Drachen, Feen und Heinzelmännchen. Wer wirklich an UFOs glaubt, der wird für naiv angesehen, etwa so, als ob er an den Klapperstorch glaubt, der die Kinder bringt. In Wirklichkeit sollte man über diese Situation weder spotten noch lachen. Diese Verhaltensweise sogenannter "aufgeklärter" Menschen bedeutet einen geistigen Tiefstand , der sich nicht mit der sonsti- gen Entwicklung der Menschheit vergleichen läßt. Wir bemühen uns, hinter die Gründe dieser Ableh- nung zu kommen. Dazu ein Beispiel, das erst vor kurzer Zeit von sich reden machte: Die Sowjetunion befaßte sich mit dem UFO-Problem. Sofort reagierte die gesamte Weltöffentlichkeit auf dieses scheinbare Zugeständ- nis außerirdischer Existenz. Man sagte sich, daß die sonst so materialistisch eingestellte Sowjetunion ungewöhnlich triftige Gründe haben muß, wenn sie sich öffentlich mit diesem Phänomen auseinander- setzen will. So war es in der Tat. Wissenschaftler sahen bereits "Land", in Zukunft ihre wahrhaftige Meinung äußern zu dürfen. Die Folgen wären gar nicht ausdenkbar. Was aber dann geschah, entsprach genau einer unabänderlichen Parteiparole , nämlich alles abzustrei- ten, was dem Ansehen der Partei, bzw. ihrer Doktrinen, gefährlich werden könnte. Die Parteiführung der sowjetischen Kommunisten mischte sich in diese Sache ein. Sie befahl, die UFO-Frage aus dem Spiel zu lassen, denn es darf nicht sein, daß die Weltöffentlichkeit auf den Gedanken kommt, daß außer den großen Weltmächten noch etwas Höheres existiert. Die Partei fungiert über jede wissen- schaftliche Erkenntnis, d. h. diese darf nicht publiziert werden, wenn es die Partei nicht wünscht. Im Grunde genommen besteht innerhalb der Verhaltensweise anderer Völker kaum ein Unterschied. Wenn es nicht die Partei ist, die etwas verbietet, so ist es eine Regierung oder eine sonstige Führung. Die Regierungen kennen ihr Dilemma und die Mißstände ihres Versagens sind in aller Welt bekannt. Sie können nicht erwarten, daß eine außerirdische Menschheit und Übermacht ihre Menschheitsfüh- rung gutheißen würde. Für alle Völker der Erde sind die Außerirdischen Freunde und Helfer , Lehrer und Beschützer . Für jeden Menschen einer Regierung sind diese Außerirdischen nur Feinde . Das ist bereits offenkundig durch das ganze Verhalten, welches die Führungsschichten in dieser Frage zeigen. Wir wissen aus Zuschriften , daß viele Menschen ihre Hoffnung auf die Außerirdischen setzen. Von ihnen erwartet man die Erlösung aus einer panischen Weltangst. Berühmte Psychologen haben diese Weltangst bereits eingestanden, sonst würden sie nicht behaupten, daß die UFOs "Trugbilder einer Weltangst" seien. Irdisches Denken wird uns die Wahrheit nicht näherbringen. Die Außerirdischen denken anders als wir. Was sie zu tun gedenken bleibt für uns noch ein Rätsel. * * *

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3