UFO-Kontakt - Teil 3
- 40 - UFO-Kontakt November 1971 Selbstverständlich kann man für die eigene Arbeit Reklame machen, doch besser ist es, wenn auch andere Stimmen zu Wort kommen. Darum bringen wir hier eine Buchbesprechung, die nicht aus unse- rer Feder stammt. Der Kritiker, der hier zu Wort kommt, ist Herr A. Wörner, 544 Mayen . Er ist ein bekannter Mitarbeiter der Redaktion der UFO-Nachrichten . "Die 'Psychowissenschaftliche Forschungsgemeinschaft' in Berlin veröffentlichte seit 1957 u. a. Kontaktberichte mit den außerirdischen Santinern , an deren Spitze ASHTAR SHERAN steht. In drei Broschüren, von denen die ersten zwei lieferbar sind, lernt man nunmehr eine im Jahr 1970 begründete Koproduktion zwischen außerirdischen Gedan- kenträgern mit der Berliner Forschungsgemeinschaft kennen, die sich kein Anhänger der Ufologie entgehen lassen sollte. Das dargebotene Wissen ist unter der Regie der Santiner in eine Erlebnisgeschichte eines deutschsprechenden Journalisten verpackt, der von der Straße weg mit einem Diskus zu einem 600 Meter langen Weltraumschiff gebracht wird. Dort erhält er allerlei höchstinteressante Aufschlüsse über die Erdenmenschen und über die Absichten der Santiner . Diese erklären sich als zuständig und verantwortlich für unsere Erde seit Jahrtausenden. In jeder Hinsicht eine Art "Oberkommando". Es ist nicht übertrieben, wenn man sagt, daß die hier gegebenen Informationen unser an sich schon wackeliges Weltbild vollends in Trümmer legen. Nun könnte eine solche Erlebnisgeschichte zwar mancher, der viel von UFOs gelesen hat und dazu noch Phantasie und eine flotte Feder besitzt, niederschreiben, also eine Science-Fiktion produzieren. Das erste Bändchen enthält jedoch auf einer Seite eine Sicherung gegen verkehrte Einschätzung, ein Wahrheitssiegel. Dort heißt es: 'Es gibt nur ein wirkliches Wunder, das ist der Mensch . Lieber Herr Berger, wenn eines unserer Flugobjekte dicht über einen Teich schwebt, so kann es vorkommen, daß sämtliches Getier magnetisch aus dem Wasser gezogen wird. Wenn das Flugobjekt eine Veränderung des magnetischen Kraftfeldes bewirkt, fällt dieses Getier selbstverständlich auf die Terra zurück.' Daß Wasser eines Sees bei einem UFO-Überflug hochspritzt, kennen wir schon aus Frank Edwards Buch "Fliegende Untertassen - eine Realität". Ebenso Tatsache ist nun geworden, daß die bekannte überregionale Zeitung "Die WELT" am 17. August 1971 einen längeren Bericht über meine ufologische Tätigkeit brachte und dazu in großen Lettern die Überschrift wählte: 'Immer wenn UFOs auftauchen, beißen die Fische beson- ders gut.' Was war geschehen? An einem Tag im Juni 1971 stand morgens gegen 08.00 Uhr ganz aufgeregt ein junger Mann vor mir in meinem Büro, der bisher den UFO-Ambitionen seiner Frau Ursula skeptisch gegenüberstand. In der vergangenen Nacht sei er - wie fast jede Nacht zuvor - wieder mit dem von den Klosterbrüdern von Maria Laach gemieteten Boot auf dem Laacher See (nähe Koblenz am Rhein) gewesen, um Fische zu fangen. Kein Fisch habe angebissen, bis von Süden nach Norden ein UFO langsam über den See geflogen sei. Jetzt hätten die Fische an der Wasseroberfläche plötzlich verrückt gespielt und er habe den bisher größten Fang gemacht. Nun glaube er auch an die UFOs! Der vom UFO "verwöhnte" Angler ist Herr Walter Welsch , Mitinhaber der Esso-Tankstelle in Mayen, Koblenzerstraße 147. - Walter Welsch wurde somit zum Wahrheitssiegel Num- mer 2 für die Außerirdischen auf dem nächtlichen Laacher See . Doch die Zusammenhänge greifen noch viel weiter: Zunächst ist da der Umstand, daß die Broschüren "Giganten im All" in die mit den Berlinern abgesprochene Erlebnisge- schichte eines Journalisten verpackt wurden. Dann der Umstand, daß der echte Journalist
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