UFO-Kontakt - Teil 3

- 61 - UFO-Kontakt Juli 1973 Was das UFO-Problem betrifft, so hat der Schweizer Hotelier Erich von Däniken viel Aufsehen erregt. Der Gedanke an die Möglichkeit außerirdischer Besuche auf unserer Erde wurde durch den Erfolg seiner Bücher weithin bekanntgemacht. Darüber müßten sich die Santiner eigentlich freuen, denn seine Bücher haben eine Auflage von fast 10 Millionen Exemplaren erreicht. Die Zeitschrift "Der Spiegel" hat darüber berichtet und die Frage gestellt, wodurch ein solcher Bucherfolg möglich ist. Däniken behauptet, daß er außersinnliche Wahrnehmungen hat und schon als Kind wußte, daß es UFOs gibt. Wie sieht es aber wirklich aus? Im Mai 1957 erschienen unsere Broschüren "Nicht von dieser Erde". Diese Tatsachenberichte mach- ten einiges Aufsehen und lösten den Michalek -Schwindel aus. Anschließend brachten wir jedes Jahr eine neue Broschüre heraus, die über die Existenz der Außerirdischen berichtete. - Im Jahre 1959 erschien im Selbstdruck unsere Broschüre "Veritas vincit" , die das Raumschiff-Phänomen vom Berge Sinai und die Erklärungen über die Hesekiel-Berichte der Bibel richtigstellte. Auch in den weiteren Jahren folgten ASHTAR SHERAN Botschaften. Diese Broschüren wurden in verschiedene Weltspra- chen übersetzt und als gedruckte Bücher in Italien , Frankreich , Brasilien und in anderen Ländern verbreitet. Nachweislich wissen wir, daß Erich von Däniken einen Teil unserer Broschüren gelesen hat, weil sie ihm von einigen unserer Leser zugeschickt wurden. Aus dieser Quelle hat Däniken sein aufsehenerre- gendes Material bezogen und verarbeitet. Die außersinnliche Wahrnehmung liegt also innerhalb des "Medialen Friedenkreises Berlin", wo dieses Material erarbeitet wurde. In allen unseren Veröffentli- chungen, die teilweise auch im Menetekel erschienen, haben wir stets in den Vordergrund gerückt, daß es sich bei den außerirdischen Besuchen um eine göttliche Mission handelt und nicht nur um einen Besuch neugieriger Menschen von einem anderen Stern. Damit haben wir die theistische Religion unterstützt und ihre Wahrhaftigkeit und Notwendigkeit unterstrichen. Ganz anders bei Däniken , der die Religion dieser Art zugrunde richtet, weil überhaupt kein Hinweis auf eine göttliche Mission zum Ausdruck kommt. Das ist aber nicht im Interesse der Außerirdischen, daß sie gerade in diesem Hauptpunkt ihrer Absichten völlig ausgeschaltet werden. Leser, die mit Erich von Däniken korrespondierten, haben uns berichtet, daß Däniken nicht an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt. Er ist kein Okkultist, noch weniger ein Spiritualist, kann also von einer außersinnlichen Wahrnehmung überhaupt nicht reden. Im Fachjargon nennt man das "Raub- druck" oder "Plagiat". Der Econ-Verlag , der die Arbeiten Dänikens verlegt, schreibt im Anhang: "Der Verlag wird sich bemühen, hier nicht aufgeführte Werke, die dem Autor auf seinen Reisen kurzfristig zur Verfügung gestanden haben und deren bibliographische Daten bisher noch nicht exakt ermittelt werden konnten, bei weiteren Auflagen nachzutragen." Bisher ist das nicht geschehen. Aber diese Unterlagen, d. h. unsere Unterlagen, standen dem Autor nicht kurzfristig, sondern perma- nent zur Verfügung. Wir hätten gegen diesen Bucherfolg nichts einzuwenden , wenn der Inhalt wenigs- tens den Gottglauben unterstützen würde, denn das liegt im Interesse der Santiner , die uns informiert haben. * * *

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