Ufologie - Teil 1

- 50 - gestört werden. Die Genossen Michaleks , welche zu den bisherigen Anhängern der Gesell-Theorie gehörten, wollten nämlich von den Geldleuten vorher die denkbar größten Spenden für die sich selbst vorgegaukelte "Ufonen-Republik Erde" einkassieren. Hier muß deutlich und mit aller Schärfe darauf hingewiesen werden, was die Ufonen dazu sagen: "Es handelt sich um einen großen Bluff und um eine Internationale Hochstapelei im größten Umfang, mit der wir nichts zu tun haben wollen." Die Broschüren wurden an alle Regierungen verschickt, um dem Inhalt eine gewisse Glaubhaftigkeit zu geben. Aus diesem Grunde wurden die Post-Einlieferungsscheine klischiert und in den Broschüren abgedruckt. Am 4. August 1958 forderte mich der Verleger Karl Schönenberger , Heiden, Schweiz, auf, den Rummel um Michalek mitzumachen . Er schrieb wörtlich: "Das Geld hat im September ohnedies nicht mehr den Wert von heute und wird als DM überhaupt nicht mehr im Umlauf bleiben. Ordne Deine Gelder so, daß jede Art Währung in Sparheften angelegt wird, anderenfalls alles verloren geht, das Du nicht bis 31. August 1958 so angelegt hast." Im Einvernehmen mit unserer geistigen Führung (ARGUN) wurden die Menetekel-Lieferungen an Karl Schönenberger sofort eingestellt. Der Verleger Karl Schönenberger schrieb daraufhin an alle seine Kunden: "Damit komme ich zu der Mitteilung, daß die Schrift "Menetekel" und die Broschüre "Vor der Landung" am 1. Oktober 1958 nicht mehr von mir verantwortet und ebensowenig den Bestellern weiterhin zugestellt werden können." Schönenberger zahlte das Abonnement jedoch nicht zurück, noch wurde dasselbe an uns überwiesen, sondern er teilte den Abonnenten mit, daß der gezahlte Betrag "im Himmel gutgeschrieben" werde. - Der Mediale Friedenskreis Berlin lieferte das Menetekel trotz der Verluste an alle Schönenberger- Abonnenten weiter, welche sich bei uns gemeldet hatten. Am 14. Oktober 1958 erhielten wir von Karl Schönenberger einen Schmähbrief , den ich nicht einmal auszugsweise wiedergeben kann, weil sich kein Satz darin mit dem Anstand geistig strebender Men- schen deckt. Ebenso erhielt der Ufonen -Pionier Karl L. Veit (UFO-Nachrichten) von Michalek einen Brief, der im selben Stil gehalten ist und somit beweist, daß niemals ein Santiner hinter Michalek und seinen Anhängern stehen kann. Man hat nach dem Motiv der Michalek-Lüge geforscht und sich darüber viele Gedanken gemacht. Das Motiv liegt klar auf der Hand: Von den angekündigten Maßnahmen der "Oberhoheitlichen Venus- Regierung" befassen sich allein 50 Artikel nur mit der Geldreform. In strafbarer, unverantwortlicher Weise sollte eine Unsicherheit auf dem Gebiet der internationalen Währung erzeugt werden, um von ängstlichen Geldleuten größere Kapitalien zu ergaunern. Der Fanatismus ist leider eine sehr gefährli- che Geisteskrankheit , und es ist anzunehmen, daß es trotz dieser Aufklärung noch genug Menschen gibt, die weiterhin an die Mission Michaleks glauben. Doch jenen ist leider nicht zu helfen, sie müssen durch die persönliche Erfahrung belehrt werden. Sowohl der Verleger Karl Schönenberger , als auch die Zeitung "Neues Europa" sind von uns in Kenntnis gesetzt worden, daß die Aktion Michalek eine Fiktion ist. Es ist unverständlich, wie man einer solchen Besessenheit hörig sein kann. Ein geistig erweckter Mensch, der sich zu CHRISTUS bekennt, schwört nicht , denn es heißt mit CHRISTUS-Worten: "Deine Rede sei Ja-Ja oder Nein-Nein, und alles andere ist von Übel." Die Erfahrung hat bestätigt, daß die Teufelsbesessenen tatsächlich den allergrößten Unfug im Namen GOTTES schwören. Wir raten allen unseren Freunden, sich nicht mehr mit diesem Thema Michalek zu befassen; denn zuständig wären jetzt die Interpol und anschließend die Staatsanwaltschaft . Wenn "Neues Europa" aber George Adamski ebenfalls angreift, so müßte dieser Umstand allein allen Freunden die Augen öffnen.

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