Ufologie - Teil 1

- 56 - Die "Traumfigur" ASHTAR SHERAN (Autor: Herbert Viktor Speer) Von irgendeiner Seite wird behauptet: ASHTAR SHERAN sei eine "Traumfigur der Spiritisten". Jeder Menetekel-Leser wird zu unterscheiden wissen, daß der "Mediale Friedenskreis Berlin" nichts mit einem profanen Spiritismus zu tun hat. In der obigen Behauptung, die ihren Ursprung angeblich bei Georg Adamski haben soll, kommt bereits zum Ausdruck, daß man den Spiritisten in keiner Weise glauben darf. Diese Einstellung zeugt von einer derartigen Sachunkenntnis , daß man sich nur wundern muß, wie leichtfertig gerade von angeblichen Experten ein Urteil gefällt wird. Wir wissen, daß z. B. Dr. Williamson , ein guter Freund Adamskis, mit den Planetariern schriftlich auf medialer Basis verkehrte. Adamski selbst behauptet, daß er hauptsächlich telepathisch mit der Venus- station Kontakt hatte. In der gleichen Weise hat sich bei fast allen bekannten Kontaktfreunden die Verständigung auf einer medialen Weise vollzogen. Beachtet man die Botschaft einer Fliegenden Scheibe, wie sie in den "UFO-Nachrichten" des Ventla-Verlages (Nr. 36, S. 3) wiedergegeben ist, so handelt es sich in diesem Falle ganz ohne Zweifel um eine unbewußte Medialschrift. Wir sehen also, daß zwischen den Botschaften ASHTAR SHERANs und den Kontaktberichten ande- rer Medien und Kontaktmenschen, wie z. B. Orfeo M. Angelucci und Ing. Daniel Fry und vielen ande- ren, überhaupt kein wesentlicher Unterschied besteht. Das einzige Gegenargument, das man ungenannt dabei im Auge hat, ist die Tatsache, daß die Botschaften ASHTAR SHERANs in einem spiritualisti- schen Kreis durchgegeben wurden, aber gerade hier sind ja die geübten und geschulten Medien anzutreffen, eher noch als auf freiem Felde. Wunderbare Musik, Kerzenschein und gläubig geöffnete Herzen, ein geheiligter Andachtsraum und ein jenseitiger Lichtboten-Schutz sind die besten Vorausset- zungen für den echten Empfang einer kosmischen Botschaft, auch von den Brüdern der Interplanetari- schen Bruderschaft . UFO-Botschaften kommen in vielen spiritualistischen Zirkeln auf fast allen Kontinenten der Erde durch. Für die vielen Mitglieder solcher Zirkel und Kreise ist das durchaus nichts Ungewöhnliches. Aus diesem Grunde kann es sich also nur um eine böswillige oder völlig unwissende Verleumdung handeln, wenn der Oberkommandierende der Weltraumflotte, ASHTAR SHERAN, als eine "Phanta- siefigur" hingestellt wird. Wenn es sich um eine Einbildung der Medien handeln würde , so wäre es ein leichtes, die Planetarier in jedem Zirkel zu zitieren. Aber das ist ganz unmöglich, denn oft vergehen viele Monate , daß trotz vieler brennender Fragen und ungeduldiger Zirkelteilnehmer, nicht ein einziger Planetarierbesuch und nicht ein Wort einer Botschaft erfolgt. Diese Besuche sind ganz spontan und durch kein Gebet und kein anderes Mittel zu beeinflussen. Also bliebe nur noch die eine Möglichkeit übrig, daß es sich um geltungsbedürftige, erdgebundene Foppgeister handelt, die ihre "Ware" planmäßig loswerden möchten. Aber geltungsbedürftige, erdge- bundene Geister haben erfahrungsgemäß keinen Zugang in eine geschützte spiritualistische Organisa- tion. Die zugeordneten Geistlehrer und Kontrollorgane lassen so etwas gar nicht zu. Außerdem sind die Botschaften hauptsächlich in vollautomatischer Medialschrift aufgenommen worden. Sie tragen untrügliche graphologische Merkmale und sind deshalb viel genauer und sicherer als jede telepathi- sche, nicht kontrollierbare Aufnahme. Der schlechte Ruf des Hausspiritismus hat in völlig unberechtigter Weise auf die Medial-Botschaften ASHTAR SHERANs einen Schatten geworfen. Sachunkundige UFO-Schwärmer möchten die höchs- ten Offenbarungen zerreden , weil sie einen göttlichen Charakter tragen. Geltungsbedürftige Foppgeis- ter würden aber die Geduld verlieren und nicht monatelang warten, um ihre Phantasien loszuwerden. Sie würden sich noch vor alle anderen Botschaften in den Vordergrund setzen. Kritik muß sein – aber sie darf nicht unlogisch werden!

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