Veritas Vincit

- 14 - volle und gefestigte Verbindung mit der Immateriellen Welt , die jene einzige Schwingungsgrundlage ist, auf der unsere eigene geistige Existenz, d. h. unser ganzes Fühlen und Denken arbeitet. Ich sprach von einer Mission. Ja, wir haben diesen Auftrag aus jener feinstofflichen Welt erhalten. Unsere Auf- traggeber sind MICHAEL (Erzengel) und CHRISTUS. • Eure Bibel enthält auch manche Prophezeiung, z. B.: Der Erlöser kommt aus den Wolken. Auch wir kommen aus den Wolken und in den "Wolken" zu euch. Gibt euch das nicht zu denken? Wir kommen nicht , um euch zu beunruhigen oder um eure Erde sinnlos zu besetzen, weil wir keinen anderen Stern haben, auf dem wir in Frieden leben können, wie einige von euch behaupten. Wir kom- men, weil wir ein Opfer bringen müssen für unsere Auftraggeber und für jenen GROSSEN GEIST, der wiederum über unseren Auftraggebern thront. Wir haben unsere Brüder und Schwestern unter euch gesandt , um alle eure Gewohnheiten und Pläne zu studieren. Wir sind jetzt über alles informiert, und ich habe den Befehl erteilt, die Masse unserer Brüder und Schwestern wieder an Bord zu nehmen und in ihre Heimat zurückzubefördern. Gibt euch das nicht zu denken auf? - Was wir erfahren haben, ist schrecklich genug. Ihr lebt nicht nach den überbrachten Gesetzen, sondern nach den Hirngespinsten eurer "bewundernswerten" Philosophen, die keine Ahnung von GOTT und Seinen Werken und Möglichkeiten haben. Man hat mir unterstellt, daß ich bereit sei, Gewalt anzuwenden, um die Gottlosigkeit und Tyrannei auf dieser Erde auszurotten. Ich bin der Überzeugung, daß es möglich sein muß, dieser Gewalt aus dem Wege zu gehen. Im Grunde genommen seid ihr gar nicht so schlecht, sondern nur kaum faßbar schlecht unterrichtet . Darum setze ich alles daran, euch aufzuklären und eine Landung soweit aufzu- schieben, bis ich davon überzeugt bin, daß diese Massenlandung kein Chaos auf dieser Welt anrichtet. Das wird dann der Fall sein, wenn ihr uns besser verstehen gelernt habt. Doch sollte es so kommen, wie es in Ägypten passiert ist, daß unsere Hilfe angegriffen wird, so stürzen sich jene Verfolger selbst ins Unglück; doch es wird ein weit größeres Hiroshima werden, als eure Phantasie es sich ausmalen kann. Wir hoffen und beten, daß wir nicht töten müssen. Frage: Du sprachst von falschen Berichten in der Heiligen Schrift. Wie ist das gemeint? A. S.: Nehmt alles aus der Bibel heraus , was irgendwie mit Krieg zu tun hat. Fast alle diese Stellen sind übertrieben, dämonisch entstellt. Eure Bibel soll ein heiliges Buch sein und kein Kriegs- erfahrungsbericht. Schreibt sie endlich um! Frage: Kannst du uns ein Beispiel nennen? A. S.: Jawohl, bleiben wir gleich beim angefangenen Thema. Es heißt in allen euren Bibeln: Da nun Mose sah, daß das Volk zuchtlos geworden war, trat er ins Lager und er sprach: "Her zu mir, wer dem Herrn angehört!" Und er sprach: "So spricht der Herr, der Gott Israels. Gürte ein jeg- licher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten. Die Kinder Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und fielen des Tages vom Volk dreitausend Mann ..." Liebe Freunde überlegt einmal, ob das überhaupt logisch ist? Wenn Mose aus blinder Wut den Befehl zur Tötung von 3.000 Mann gegeben hätte, und das im Namen GOTTES, nachdem er gerade kurz vorher das große Gesetz von unseren Vorfahren erhalten hatte, in dem es heißt: "GOTT wünscht, daß der Mensch seinen Bruder nicht tötet! " So hätte Mose mit dieser bei- spiellosen Nichtachtung alle Sympathie bei unseren Vorfahren eingebüßt, und sie hätten nie wieder mit ihm ein Wort gewechselt.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3