Veritas Vincit
- 24 - Der Streit auf dieser Erde (Rede von ASHTAR SHERAN) Mit Bedauern sehen wir, wohin euch eine sogenannte "Staatskunst" geführt hat. Sie erstrebt Sicherheit an Stelle eines Friedens, Sicherheit durch Bedrohung - und Bedrohung ist der Alpdruck aller auf diesem Planeten lebenden Menschen. Die Folgen einer solchen Bedrückung zeigen sich in der zuneh- menden Erkrankung auf allen Kontinenten mit einer Steigerungskurve von 35 - 40 Prozent. Eure Staatsmänner kommen zu großen Konferenzen zusammen und fürchten sich voreinander oder sind sich in ihren Lastern alle einig. Wir sehen furchtbare Dinge, die sich auf diesem Planeten abspielen, aus einer höheren Warte. Ihr kommt leider nicht auf den Kernpunkt eurer entsetzlichen Lage. Euer Streit geht um nichts anders als um die beste Methode der Massenbeherrschung . Eine solche Methode wurde vor Jahrhunderten von euren Kirchen erdacht und angewandt. Später nahmen die politischen Machthaber der Kirche das Zepter aus der Hand. Die Gewalt befindet sich seitdem in den Händen der großen Staaten, und die Kirchenfürsten leben im Schatten des gefährlichen Riesen und wagen nicht mehr, aus diesem Schatten herauszutreten. Der gewaltige Osten hat die Religion vollkommen an die Wand gedrückt, und das Volk trägt heimlich die Sehnsucht im Herzen, einmal eine außerpolitische Wahrheit zu erfahren. - Der gewaltige Westen läßt die Religion im dunkelsten Schatten leben und die Gotteslästerung geht nicht durch die Presse, dafür aber heimlich durch alle Häuser und Familien. Der Leichnam wird zu einem Make-up erweckt 4 , und die Seele in den ewigen Schlaf versenkt. Das Erbe geht durch die Kehle oder fließt der Rüstung zu. Die Angst aber gilt den Wolkenkratzern. O, wenn ihr wüßtet , daß es viel eher in unserer Macht liegt, eine ganze Stadt wie New York in 20 Minuten dem Erdboden gleichzumachen, dann würdet ihr nicht mehr um die Methode der Massenbeherrschung streiten und keiner mehr vor dem anderen Angst haben, daß jener überlegen sein könnte. In eurer verfahrenen Situation geht es nicht um einen dauerhaften und gerechten Frieden, sondern um die Erhaltung jener Methoden, die am besten dazu geeignet sind, die Volksmassen vollkommen in der Hand zu behalten; und es geht darum, ihnen nicht allein ihre Lebensweise, sondern auch ihr persönli- ches Denken genau vorzuschreiben. Die politischen Interessen sind vollkommen abgetrennt von den Gesetzen GOTTES und unabhängig von einer Weltanschauung, weil ihr überhaupt noch keine wahre Weltanschauung habt. Solange ihr euch mit dem Gedanken beschäftigt, wie man seine Brüder und Schwestern gegebenenfalls am besten umbringen kann , darf von einer Weltanschauung keine Rede sein und somit entfällt jeder Anspruch, eine solche zu verteidigen. Es werden gefährliche Wortkriege geführt, die nur den Zweck verfolgen, dem Gegner eine angebliche geistige Überlegenheit zu zeigen. Jede Niederlage eines Staatsmannes am Konferenztisch wird mit einem höhnischen Grinsen quittiert. Wie kann ein Mensch an einen gerechten Frieden glauben, wenn er überhaupt nicht fähig ist, an etwas Höheres zu glauben, als er selbst darstellt? Ein Frieden kann nur unter Freunden geschlossen werden, aber niemals unter Feinden, niemals unter unterschiedlichen Menschen. Nein, es geht nicht um den Frieden. Noch nie hat es auf diesem Planeten einen solchen gegeben; denn die Vergangenheit ist Zeuge, daß der gewaltsame Tod diese Erde von jeher beherrschte. Es ging im- mer um ganz andere Probleme als um den Frieden. Euch interessierten der Besitz , das Vorkommen von Schätzen auf dieser Erde, die Grenzen , die erlangte Macht , und hinzu kommen noch die Überheb- lichkeit und die Nichtachtung höherer , geistiger Interessen und Wahrheiten. Die Völker sprechen von "ihren Ländern" und von "ihrer Heimat". Das Reich GOTTES ist aller Menschen Heimat, und die gesamte Erde ist das Land eures Fleisches. 4 In Amerika werden die Leichen von Instituten mit Spritzen und mit Schminken unnatürlich verschönt und öffentlich ausgestellt.
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