Veritas Vincit

- 25 - Wir, vom andern Sonnensystem, sind in euren Augen eine weltfremde Rasse , aber wir sehen euch trotzdem mit den Augen der Kinder GOTTES. In unseren Augen vollzieht sich jedoch auf diesem lieblosen Planeten die größte Gesetzlosigkeit , die es im ganzen Interplanetarium gibt, nämlich die größte Sünde, die wir kennen: Einer verfügt über die Person und über das Leben des anderen. Das größte und heiligste Geschenk, das der URGEIST - nennt ihn in eurer Gottlosigkeit meinetwegen "Natur" - zu vergeben hat, nämlich das Leben in der Inkarnation, d. h. das Leben zu einer Wiedergut- machung , wird einfach mißachtet und so abgewertet , daß man es millionenfach für die persönlichen Interessen streitsüchtiger Egoisten in die Sphären der Dunkelheit verbannt, bevor jene Menschen von der Gnade GOTTES überhaupt Gebrauch machen konnten. Der Tod ist ihnen gewisser als die Möglichkeit, auf diesem Planeten etwas zu sühnen. Der Tod ist keine Sühne, sondern der Mord ist ein Verbrechen. Wahnsinnsideen sind keine göttlichen Ideale, für die man zu sterben hat. Wie wenige Machthaber gibt es auf diesem Planeten, die an die vollkommene geistig lebendige Person eines machtvollen SCHÖPFERS glauben. Daher glauben jene, sich jede Sünde und Unverschämtheit erlauben zu dürfen. "Beweist uns doch erst einmal, daß es einen SCHÖPFER gibt!", rufen jene Frech- linge aus, " ich bin der Herr dieser Welt und ich gebiete mit meiner Macht über Leben und Tod dieser Erdenmenschheit. Das aber bedeutet, daß ich zwar kein Schöpfer bin, dafür aber der Gott dieser Welt." Wir haben euch die wahrheitsgemäße Überbringung des göttlichen Gesetzes überzeugend erklärt, und ihr könnt an Hand der Bibel alles überprüfen. Wir haben nicht die Absicht, den URGEIST von Seinem Thron zu holen, um ihn euch, d. h. euren Fürsten persönlich vorzustellen , damit sie Ihm vielleicht die Hand schütteln und Ihm ihre Freundschaft und ihre Friedensbereitschaft versichern können und viel- leicht mit teuflischem Alkohol einen Toast auf Ihn ausbringen können. Doch wenn ihr unbedingt einen solchen persönlichen GOTT haben müßt, der euch sichtbar und im Vollbesitz seiner unvorstellbaren Macht erscheinen muß, so sollt ihr auch diesen GOTT haben; denn uns ist von Ihm alle Macht gegeben, über Himmel und Erde zu regieren. Dann werden wir des ALLERHÖCHSTEN Stellvertreter sein, so wie es unsere Vorfahren waren, unter der gleichen Füh- rung, unter der wir wiederkommen. Für unsere Begriffe ist es vollkommen unverständlich , wie es möglich ist, daß ihr auf dieser Erde so viele verschiedene Gottesanschauungen und kultische Erklärungen habt. Vergeßt nicht, daß wir, wenn auch GOTTES Kinder, so doch auch wiederum Menschen sind. Auch wir haben eine Grenze der Geduld und wenn wir den HERRGOTT zu vertreten haben, so werden wir es in LIEBE und Geduld versuchen, aber wir werden zu anderen Maßnahmen greifen müssen, wenn wir einsehen müssen, daß eine andere Rettung für diesen Planeten nicht mehr möglich ist. Wir beherrschen das Erdbeben, sowie Ebbe und Flut der Ozeane. Wir gebieten über Sturm und Feuer. Es gibt kein Grundelement, das wir nicht als eine Vergeltung anwenden können. Unsere Vorfahren halfen CHRISTUS den Sturm auf dem Meere zu legen. Doch GOTT gab keinen Auftrag, als CHRIS- TUS am Kreuze starb, obwohl er auf unsere Hilfe bis ans bittere Ende hoffte. Unsere Landemanöver haben unabsichtlich bereits verschiedene Katastrophen auf diesem Planeten angerichtet. Es tut uns sehr leid, aber wir haben keine andere Wahl. Der Atheismus glaubt , über GOTT triumphieren zu können. Er wird jedoch nicht über die Raumschif- fe triumphieren, die eine Flotte GOTTES sind. Wir möchten euch jedoch nicht die Vernichtung brin- gen, keinen Untergang wie ihn Sodom und Gomorrha erlebt hat, sondern die Wahrheit und den Frie- den über alle Grenzen . Damit sind nicht allein die räumlichen Grenzen gemeint, sondern auch jene Grenzen zwischen Herz und Verstand. In letzter Zeit hat es viele blutige Auseinandersetzungen auf dieser Erde gegeben und alle Menschen, die von uns etwas wußten, hatten gehofft, daß wir einschreiten würden, um die irdischen Greuel zu beenden. Weil wir uns zurückhielten, lachten die Gottlosen und die Zweifler, die Herrscher. Was hätte es jedoch für einen Sinn, ein kämpfendes Volk mit Blutvergießen zurückzuschlagen, wenn beide im

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