Veritas Vincit
- 26 - Unrecht sind? Das Unrecht liegt nicht in einem Lande noch bei einer Rasse oder einem Volke. Das Unrecht liegt und lastet auf dieser ganzen Welt . Und wenn wir diese Welt erlösen und retten wollen, so gilt das nicht einem Volke oder Lande, sondern der ganzen Menschheit . Doch wenn wieder einmal die Menschheit gegeneinander kämpfen sollte, so werden wir nicht tatenlos zusehen. Was muß euer "Gott" tun können, wenn ihr ihn anerkennen wollt? • Er muß zu eurer persönlichen Hilfe da sein. • Er muß Macht über Himmel und Erde haben. • Er muß den Elementen gebieten können. • Er muß die Feinde abschrecken und besiegen können. • Er muß sich zeigen , damit an ihn geglaubt werden kann. • Er muß die Schuldigen strafen und die Gerechten belohnen. Aber er darf keinen Menschen nach seinem Tode zur Rechenschaft ziehen. So sieht euer "Gott" nach euren Vorstellungen aus. Vor allen Dingen muß er eine freigiebige Hand haben, damit niemand, vor allem der Faule, zu kurz kommt. Wenn wir als Stellvertreter GOTTES auf diesen Planeten kommen, um in Seinem Namen Ordnung zu schaffen, so erfüllen wir zugleich folgende Vorstellung von eurem "Gott", wie ihr ihn haben wollt: • Wir sind zu eurer persönlichen Hilfe da, wie wir es bereits schon tun. • Wir haben Macht über Himmel und Erde. • Wir können den Elementen gebieten. • Wir werden die Feinde abschrecken . Wir werden siegen . • Wir werden uns zeigen wie die Zugvögel, die am Himmel ziehen. Wir werden uns so zeigen, daß ihr an uns glauben müßt . • Wir werden uns die Hauptschuldigen herausholen und sie von diesem Planeten entfernen und in die Verbannung schicken, sobald wir ihrer habhaft sind. Wir werden die Gerechten mit ho- her Erkenntnis belohnen. Doch was mit jenen Menschen geschieht, die von diesem Leben in ein anderes hinübergehen, darüber haben wir nicht zu verfügen, da wir nicht GOTTES Stellvertreter für das Geistige Reich sind, sondern für das materielle Universum. Doch die freigiebige Hand werden wir haben, falls es notwendig sein sollte, daß durch eine Katastrophe eine Not ausbricht. • Wir können euch versorgen , wie es unsere Vorfahren in der Wüste taten. • Aber die Faulheit wird durch uns keine Unterstützung finden, selbst wenn diese auf dem Geldbeutel sitzt. Der Arme wie der Reiche wird sich sehr bemühen müssen. Damit erfüllen wir alle eure Wünsche vom persönlichen Gott. Außerdem werden wir euch abermals das große Gesetz GOTTES geben, nach dem ihr nach dem heutigen Stand eurer Entwicklung leben sollt. Dieses Gesetz heißt: Frieden! Wir werden nichts spalten , keine Gruppen oder Parteien aufkommen lassen, sondern alles zusammen- fügen , aber nicht nach den verlogenen Direktiven, die einige Wahnsinnige ausgedacht haben, und die dann glaubten, daß sie eine Weltrepublik gründen könnten.
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