Veritas Vincit

- 28 - hinzufügt , was mit der echten Botschaft nichts zu tun hat. Das war früher so und hat sich bis heute nicht geändert. Doch wer einmal lügt, dem glaubt man nicht; und wer sich einmal irrt, dem ist wenig zu trauen. • Wenn eine echte Botschaft eines Propheten mit zehn daran angehängten Fälschungen ver- mischt wird, dann geht auch die echte Botschaft daran mit zugrunde. Wenn an die Gesetze und Ausführungen , die von uns Santinern überbracht wurden, später mehr als hundert weitere Gesetze und Ausführungen in Verbindung an das gleiche Phänomen angehängt wur- den, so ist es unvermeidlich, daß auch die von uns überbrachten Gebote nicht mehr glaubwürdig sind, selbst dann nicht, wenn man noch den Sinn derselben akzeptiert. Ich will damit sagen, daß die "Zehn Gebote" eine echte Botschaft GOTTES sind -, während ein ganzes Buch von Gesetzen, das nicht von uns überbracht worden ist, mit in die Bundeslade gelegt worden ist. Es stimmt jedoch, daß diese Bun- deslade, wie auch das Tempelzelt, auf Weisung unserer Vorfahren angefertigt worden sind. Eure Philosophen haben nicht gewußt, daß die Santiner das große Gesetz des Interplanetariums über- bracht haben. Aber sie stellten den in den hinzugefügten Gesetzen enthaltenen Unsinn fest und verwar- fen somit die ganze Religion, die wir im Auftrag GOTTES aus den fernsten Räumen des Universums für euch auf diesen Stern gebracht haben, um das Unrecht abzustellen. Wir haben das Gesetz nicht darum gebracht, daß es ins Gegenteil abgeändert wird, wie es geschehen ist. Denn es heißt immer noch wörtlich in eurer Bibel: • ...der soll des Todes sterben ; • ...der soll ausgerottet werden ; • ...so sollen sie sterben ; • ...man soll sie steinigen ; • ...ihr Blut sei auf ihnen . Ihr habt nicht nach den Zehn Geboten gelebt und gehandelt, sondern nach dem Anhang , den nichts- würdige Mensche n hinzugefügt haben, in dem es heißt: "Die sollen des Todes sterben und ausgerottet werden." • Aus diesen Widersprüchen ist der Pantheismus entstanden, der in seiner weiteren Verarbei- tung in den Dienst der politischen Macht gestellt worden ist. Darum seid ihr nicht mehr sicher auf diesem Stern, weil euch der Irrtum nach dem Leben trachtet, der da befiehlt: "Ihr sollt des Todes sterben!" Unsere Vorfahren hatten die Aufgabe, neben der Überbringung der theistischen Religion zugleich das Übersinnliche zu beweisen . Darum gestalteten sie die Gesetzüberbringung recht eindrucksvoll und feierlich. Außerdem arbeiteten sie wie wir Hand in Hand, d. h. Geist in Geist mit der übersinnlichen Welt und benutzten Mose als Medium. In derselben Weise haben sich alle großen Offenbarungen aus den göttlichen Regionen wiederholt . Es geschah bei der Geburt CHRISTI, bei seinem Tod , bei dem Wunder von Fatima , in Südamerika und in vielen andern Ländern. Und so geschieht es heute wieder gleichzeitig in verschiedenen Ländern, daß wir die besten Medien benutzen, um zugleich mit unserer Gegenwart in materieller Form auch das Übersinnliche zu beweisen, da ohne diese Zusammenarbeit zwischen Geist und Materie ein Glauben an GOTT nicht möglich ist und immer wieder angezweifelt wird. CHRISTUS kannte die Macht unserer Himmelsflotte, und er rechnete mit deren Hilfe. Darum sagte er auch damals: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." Er rief aber auch aus: "Mein GOTT, warum hast Du mich verlassen?" CHRISTUS rechnete mit einem großen Phänomen, mit einem Erscheinen der Raumschiffe zur rechten Zeit; denn er hatte die Vimana am Tage seiner Taufe gesehen , die wie eine geräuschlose Taube vom Himmel herabkam. Wollt ihr noch mehr Beweise dafür, daß wir himmlische

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3