Veritas Vincit
- 32 - RICHTER: Was hat das mit der Mordsache CHRISTI zu tun? A. S.: Sehr viel: CHRISTUS stand mit jener Welt in Verbindung, mit der wir ebenfalls schon seit eh und je Kontakt haben. Er wußte um die Art der Überbringung, und er wußte auch um die Fälschungen , die dem Gesetz gefährlich werden mußten. Er wußte auch um die verderbliche Wirkung, die durch diese Verfälschung des Namens GOTTES unausbleib- lich sein mußte. Er sah das ganze Unglück kommen. RICHTER: Warum klärte er seine Umgebung nicht in der Weise auf, wie es ihm bekannt war? A. S.: Er tat es. Er wandte sich an die Priester und erklärte ihnen eingehend die Überbringung des Gesetzes . Er machte sie auch darauf aufmerksam, daß an dieses Gesetz so viele Widersprüche und menschlicher Unsinn angehängt worden sind, daß damit die echten , wichtigen "Zehn Gebote" in Verruf kommen, ebenfalls zur menschlichen Phantasie gezählt zu werden. Die Priester hatten für diese Anklage kein Verständnis , noch weniger für die Art der Überbringung. Sie konnten es nicht fassen, daß der GOTT Israels, der in der Wolke und Feuersäule Wunder tat, nicht GOTT persönlich gewesen sein sollte. Die Priester hielten die Erklärung CHRISTI für die größte Gotteslästerung, die es je gegeben hat. Es war weniger die Angst und der Neid, den die Wundertätigkeit CHRISTI hervorrief, als die fanatische Empörung , die sie alle gepackt hatte, daß sie ihn ans Kreuz wünschten. Ihrer Meinung nach konnte eine solche Gotteslästerung nur mit dem qualvollsten Tod gesühnt werden. RICHTER: Das erscheint jetzt alles in ganz anderem Licht. Aber woher will man das so genau wissen? A. S.: Von CHRISTUS selbst , denn unsere Vorfahren standen mit ihm in Verbindung. Sie brachten ihn nach der Auferstehung mit einer Vimana zum Raumschiff zurück. CHRIS- TUS stand oft in der Wüste und wurde zu großen Reisen mitgenommen. Jahrelang war er der Erde fern. - Nach unseren Expeditionsberichten haben unsere Vorfahren CHRISTUS in jeder Weise unterstützt . Als CHRISTUS am Kreuze starb, verdunkelten sie die Erde und der magnetische Sturm brach los, zerriß den Tempelvorhang und wirbelte alles durcheinander. Das Volk sah eine große schwarze Wolke über dem Ölberg, und die Erde erbebte unter der Antigravitationskraft des Weltraumschiffes. RICHTER: CHRISTUS konnte also mit seiner Wahrheit niemand überzeugen, weil die Menschen damals nicht an die Bewohnbarkeit anderer Sterne glaubten und weil sie technisch kaum eine Erfahrung hatten, die ihnen eine Weltraumfahrt hätte möglich erscheinen lassen. Das Wissen um die Wahrheit war sein Tod. A. S.: Eure Schrift berichtet: "Und alsdann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen in der Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit." RICHTER: Was heißt das: "in der Wolke"? A. S.: In einem Weltraumstrahlschiff vom Typ MV, das bis heute noch nicht in Erdnähe gekommen ist, aber in sehr kurzer Zeit hierher gesteuert werden kann. Ihr würdet den Eindruck haben, als stürze die Sonne auf euch herab. Was sich der Dialektische Materia- lismus ausgedacht hat, ist nicht mehr zu beschreiben. Es widerspricht allen Naturgeset- zen, weil man eine Philosophie zu Hilfe genommen hat, die den ganzen Inhalt der Bibel als ein Märchenbuch hingestellt hat. Gewiß, der Mensch kann sich irren, wenn er nur ein mangelhaftes Wissen hat. Jener Philosoph, der jene Philosophie verfaßte, war zwar ein guter Denker , aber ein großer Skeptiker und obendrein ein Unwissender . Er beschrieb die Dinge nicht so, wie sie in Wirklichkeit sind, sondern so, wie er sie sich dachte . Doch jene
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