Veritas Vincit
- 6 - Da fragt sich jeder Mensch, der im schweren Daseinskampf steht, der früh bis spät sein Brot verdienen muß: "Warum kam GOTT persönlich zu den Menschen?" - "Warum redete GOTT selbst von Ange- sicht zu Angesicht?" - "Warum bewegten sich Himmel und Meere?" - "Warum starben die Feinde von unsichtbarer Hand?" - "Warum fiel Feuer und Schwefel vom Himmel?" - Warum? - Warum? - Warum?... Und die Heilige Schrift, die alle diese Wunder birgt, schweigt zu diesen Fragen. Und der Priester vermag darauf nur zu antworten: "Du darfst nicht fragen. Du mußt bedingungslos glauben , denn so will es GOTT." Ich sage euch aber heute in aller Eindringlichkeit: • GOTT, der UNIVERSALGEIST, verlangt von keinem Menschen, daß er an etwas glaubt, das nicht in irgendeiner Form sinnlich wahrnehmbar ist. Fast jeder Erdenmensch, jeder Durchschnittsmensch stellt sich die völlig berechtigte Frage: "Wenn alle großen Wunder der Bibel in früheren Zeiten geschahen, warum geschehen sie dann heute nicht mehr?" Kein Mensch der lebenden Generation ist in der Lage, jene Wunder zu beweisen. Hier ver- langt der gedruckte Buchstabe ein übermenschliches Vertrauen zu Geschehnissen, die sich vor Tau- senden von Jahren abgespielt haben - und sich heute nicht mehr wiederholen. Da versagt der Verstand, und der Zweifel triumphiert über die Wahrheit. Wir vom anderen Stern wissen, wie schwer es ist, gegen Fanatiker waffenlos zu kämpfen. Unsere einzige Waffe ist die Wahrheit, denn unsere anderen Waffen dürfen wir, ohne GOTTES Befehl, nicht gebrauchen. Darum brauchten wir eine unvorstellbare Vorbereitung, dieser Waffe, die ich noch einmal "Veritas Vincit" nenne, soviel Macht zu verleihen, daß sie mit dem sturen Irrtum streiten kann. Aus diesem Grunde mußten wir sehr fleißig sein und viele Raumschiffe der verschiedensten Modelle bauen. Wir fliegen wie die Bienen zu eurer Erde hin und zurück. Wir sind glühende Sterne am Firma- ment, die eure ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das alles ist keine Neugier, wenn wir erfor- schen, was ihr treibt, sondern die Befolgung eines höheren Befehls , den wir aus den Bereichen der großen Engel erhalten haben. Nun weiß ich aus Erfahrung, daß ihr von Engeln, von GOTT und von Geistern nichts wissen wollt , weil ihr meint, daß dies alles ein Aberglaube sei, der aus uralten Zeiten übrig geblieben ist, und der sich in der Bibel zum Unglück der Menschen erhalten hat. Bevor ich meinen Auftrag ausführe, muß ich euch noch etwas belehren. Ich will euch gerade an Hand der Bibel davon überzeugen, daß ihr alle im Irrtum seid - und daß die Bibel dennoch sehr viel Wahr- heit enthält, selbst wenn sie hundertmal entstellt und verdreht worden ist. • Gewiß, GOTT redete mit den Menschen, aber Er redete nie von Angesicht zu Angesicht. • GOTT redete mit Seinen Engeln und diese redeten mit uns und übertrugen Seine Worte an die Vollstrecker Seines Willens, so wie es zu allen Zeiten war und noch heute ist. • Wir sind die bevollmächtigten Vollstrecker. * * *
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3