Via Terra

- 17 - In Aeternum (auf ewig) A. S.: Schon öfter habe ich euch auf die ewige Existenz des menschlichen Lebens hingewiesen. Damit meine ich nicht die Existenz in Fleisch und Blut, sondern den geistigen Menschen. Er ist ein Teil des Universums, ein perpetuelles Teilchen GOTTES. Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, warum es auf der Terra kein friedliches Zusammenleben gibt. Der Grund ist auf dem geistigen Entwicklungsstand zu suchen. Wir sind überzeugt, daß der Erdenmensch nicht fähig ist, einen Gedanken bis zum Ende zu ver- folgen. Der Erdenmensch übersieht die letzten Konsequenzen. Daher nehmen seine Pla- nungen einen Verlauf, den er nicht einkalkuliert hat. Es werden Dinge angefaßt, die man lieber meiden sollte. Auch in der hohen Politik und besonders in der Diplomatie denkt man viel zu oberflächlich. Das Hirnrelais des Erdenmenschen unterliegt einer Trägheit. Ein großer Teil des Hirns ruht völlig ungenutzt , völlig vernachlässigt. Es ist sehr wichtig, daß man weit voraus schaut. Diese Vorausschau ist für euch unmöglich. Sobald eure Gedanken einen gewissen Punkt erreichen ist er beendet, obwohl noch alles Wichtige unerfaßt bleibt. Eine richtige Gedan- kenschulung müßte schon von Kindheit an geübt werden. Aus diesem Grunde ist es den meisten Erdenmenschen nicht möglich zu erfassen, was noch hinter seinem Tod liegt, was ihn nach dem Sterben erwartet. Man denkt nur bis zum Sarg! Aber schon macht der Gedanke halt und weiter geht es nicht mehr. Es erscheint euch jede Verlängerung der Gedankengänge als abstrakt . Doch das abstrakte Denken ist manchmal wichtiger als das konkrete Denken. Ihr müßt euch an die Tatsache gewöhnen, daß euer Bewußtsein unsterblich ist. Zwar ist die Erinnerung in einem Erdendasein verschleiert , aber niemals sind diese Erinnerungen gänz- lich ausgelöscht. Sobald der Mensch seinen Geist von der Materie befreit, erinnert er sich an Dinge, die tausend Jahre zurückliegen. Einwand: Der Dialektische Materialismus behauptet, daß das menschliche Bewußtsein an die Materie gebunden sei. A. S.: Wenn man alle Irrtümer aufzählen sollte, so würden sie ein ganzes Lexikon füllen. Das Bewußtsein ist überhaupt nicht an die Materie gebunden, es existiert frei im All . Nur durch eine Täuschung hat der Mensch das Gefühl , als sei sein Bewußtsein im Kopf. Wenn eine Mondsonde eine Aufnahme vom Satelliten zur Erde funkt, so daß diese Aufnahme auf einem Fernsehschirm erscheint, so wird niemand behaupten, daß diese Aufnahme im Fern- sehapparat ihren Sitz hat. Es ist ein Beispiel für die erwähnte Täuschung. Das Bewußtsein kann eine Ausdehnung von Millionen von Meilen haben, trotzdem befin- det sich der Endeffekt im Körper. Das bedeutet aber, daß der Endeffekt auch in einem geistigen Körper oder in einem Antikörper sein kann. Das Bewußtsein braucht ein Instru- ment , aber dieses Instrument muß nicht unbedingt von Fleisch und Blut sein. Wenn ein Mensch stirbt, so stirbt nicht das Bewußtsein, obgleich das Hirn seine Funktion einstellt. Das Hirn hat seine Aufgabe in der genauen Einhaltung der individuellen FREQUENZ des Bewußtseins. Eine geringe Verschiebung dieser FREQUENZ hat gewaltige Folgen, die man als "Irrsinn" bezeichnet. Aber das Hirn ist nicht zum Denken da, sondern zur FREQUENZKONTROLLE. Einwand: Es ist unverständlich, warum bekannte Wissenschaftler das erdrückende Beweismaterial betreffs des Überlebens der menschlichen Seele ignorieren oder ganz verneinen. Hierzu sagte der schon einmal zitierte Professor Dr. Walther Hinz , Universität Göttingen: "Alle Beobachtungen deuten daraufhin, daß der Mensch bei seinem Tod den irdischen Leib abstreift und als Geist-Ich mit einem Seelenleib in die jenseitige Welt eintritt. Das haben Menschheitsreligionen seit alters her verkündet."

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