Via Terra

- 27 - Frage: Was kann man tun, um einen wahrhaftigen Gottglauben zu verbreiten? Du sagtest, daß diese Erkenntnis zu einer großen Förderung der Intelligenz führen würde. A. S.: Eine erwachsene Generation zu ändern ist fast unmöglich. Man kann keine Eiche biegen. Aber eure Jugend muß einen vernünftigen Weg gehen, sonst ist diese Menschheit verloren, so verloren, daß sie von vorn beginnen müßte. Aber ihr tragt alle die Verantwortung für diesen Weg. Ihr müßt der Jugend diesen Weg bereiten, ihn sehr erleuchten und der Jugend zeigen. Ihr werdet vielfach antworten, daß es eine Angelegenheit der Jugend sei, ihren Weg selbst zu bestimmen . Das ist ein sehr großer Irrtum! Eine Jugend kann diese Entscheidung niemals treffen, weil es ihr an der Reife und Übersicht, ja an der Voraussicht fehlt. Aber die meisten von euch werden in Zukunft mit zu der kommenden Generation gehören, auch wenn das Bewußtsein für die Vergangenheit vorübergehend gesperrt ist. Ihr werdet zwar glauben, daß vor der Erdenexistenz kein Bewußtsein war, aber das ist ein Trugschluß . Eure Religionen berichten von "Erbsünde", von einer "Erbschuld", die euer Lehrer CHRISTUS gesühnt haben soll. Da ist aber nichts gesühnt worden, denn diese "Erbschuld" stammt aus ganz anderen Sünden. Das hat mit Adam und Eva nichts zu tun, denn diese bei- den Menschen sind erfunden. Aber jeder von euch ist ein Adam und eine Eva. Jeder von euch hat in früheren Leben das heutige Bild der Erde mitbestimmt . Jeder hat an der Ent- wicklung der Erdenmenschheit teilgehabt, sich mit betätigt - aber auch gesündigt. Ihr werdet verstehen, daß ihr euch schon jetzt jene Welt schafft, in der ihr in Zukunft einmal leben werdet, so wie ihr euch jene Welt geschaffen habt, in der ihr heute lebt. Eure Kirchen haben diese wichtige Erkenntnis, die schon vor Hunderten von Jahren bekannt war, aus egoistischen Gründen 553 n.Chr. entfernt . Darum mache ich euch heute wieder auf diesen wichtigen Punkt aufmerksam. Anmerkung: Siehe dazu das Protokoll: "Reinkarnation und Karma" und den Bericht vom V. Konzil zu Konstantinopel. Frage: Wäre es dir oder einem anderen Santiner möglich, sich zu materialisieren , um an einem Kongreß oder an einer Gipfelkonferenz teilzunehmen? Deine Worte sind geeignet, jede Spitzfindigkeit unserer Diplomaten zu entkräften und somit eine Überlegenheit zu de- monstrieren. A. S.: Eine Dematerialisation innerhalb eines Raumschiffes ist sehr gut möglich, besser noch in einem Mutterschiff. Aber außerhalb eines Flugschiffes sind solche Dematerialisationen nur mit Hilfe geistiger Kräfte möglich, also nur auf spiritueller Basis. Um aber einen Kongreß aufzusuchen, dazu reicht weder der notwendige Schutz noch die geistige Kraft aus. Wir brauchen dazu eine ganz bestimmte Atmosphäre, die in politischen- oder wissenschaftli- chen- bzw. Universitätsräumen nicht möglich ist. Wir müssen daher andere Wege suchen, auch wenn sie nicht nach eurem Geschmack sind. Ich weiß, wie ungeduldig ihr alle seid. Euch fehlt die Schulung zur geistigen Gelassenheit. Überhaupt verdankt ihr hauptsächlich unseren Bemühungen diese Kontakte; sie kommen weniger auf das Konto eurer Bemühungen. Doch wo ein gutes Medium ist, da setzen wir auch zur Verständigung an. Immerhin habt ihr euch gut bewährt. Wir danken euch dafür.

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