Via Terra
- 33 - Frage: Wie beurteilt ihr die körperliche Tätigkeit? A. S.: Sie ist unerläßlich, aber sie darf nicht übertrieben werden. Doch der Geist muß mehr als der Körper tun, denn geistige Leere läßt den Körper sehr schnell altern. Einwand: Es ist unglaublich, daß eine so wichtige Tatsache, wie sie eure Raumschiffe darstellen, von maßgebenden Kreisen nicht akzeptiert wird. Das muß euch doch den Mut nehmen. A. S.: Das ist nicht der Fall. Im Gegenteil, wir lassen nicht locker! Widerstände können nicht mit Gewalt, sondern nur mit Vernunft und Geduld beseitigt werden. Frage: In einer Fernsehsendung wurde über UFOs gesprochen. Wie bei allen diesen Reportagen und Gesprächen wird immer von der Venus oder vom Mars gesprochen, aber niemals von den Planeten eines anderen Sonnensystems. (Allerdings hat man auch noch keine ent- deckt.) A. S.: Der Erdenmensch kann sich eine interstellare Reise nicht vorstellen. Eure Wissenschaft hält das für unmöglich. Eine solche Reise muß ihrer Meinung nach viele Jahre in Anspruch nehmen - und woher kommt die Kraft und die Verpflegung für derartig weite Reisen? Kein Wunder, daß man an unsere Raumschiffahrt nicht recht glauben will. Hinzu kommt noch, daß die Planeten eures Sonnensystems nach wissenschaftlicher Ansicht kein menschliches Leben ermöglichen können. Sogar die neuesten Messungen der Venusverhältnisse bestäti- gen diese Auffassung. Folglich schaltet sich die Psychologie ein, indem sie behauptet, daß es sich bei den "angeblich" außerirdischen Raumschiffen um ein Phänomen der menschli- chen Phantasie, also um Massenhalluzinationen handeln müsse. Diese Ansicht wird von Kapazitäten vertreten. - Das alles ist ganz gut und schön, erscheint sogar einleuchtend. Doch die Wirklichkeit ist anders. Eure Wissenschaft kennt eben nicht die Möglichkeiten solcher Reisen. Die Unwissenheit versperrt die Einsicht in ein so großes Mysterium, wie es euch durch uns begegnet. Frage: Die Sowjetunion, die sich bisher sehr von dem UFO-Problem distanziert hatte, will nun von sich aus völlig neue Forschungen unternehmen; man will dabei dieses Phänomen ent- mystifizieren. Was sagst du zu diesem Vorhaben? A. S.: Die Sowjetunion hat eine kommunistische Weltanschauung, d. h. sie glaubt nur an alles irdische Leben, nur an die Materie , nur an das, was die materiell eingestellte Wissenschaft als richtig herausstellt. Was die Wissenschaft ablehnt, wird auch von der Partei verurteilt . Folglich gibt es für die Sowjetunion weder ein Mysterium noch eine theistische Religion. Die Soziologie ist ihre Religion und sie hat weder Bibellehren noch jene göttlichen Geset- ze , welche wir Santiner euch am Berge Sinai gegeben haben. Die Partei betrachtet sich als ein Gremium der größten Denker der Erdenmenschheit. Die absolute Logik meidet die Bibel, obgleich diese angemaßte Logik zum Teil aus völliger Unwissenheit besteht. Für die Sowjetführer gibt es kein Mysterium, keinen GOTT und kei- nen Teufel, keine überlebende Seele, keinen Himmel, kein Jenseits, keine Gerichtsbarkeit nach dem Tode, keine Verantwortung, keine Reinkarnation, keine christlichen Lehren, überhaupt keine religiöse Weltanschauung, sondern nur einzig und allein eine menschliche Verstandesführung , die durch die Wissenschaft gestützt wird. Aber die sowjetische Wis- senschaft darf das Tor zum Übersinnlichen nicht aufstoßen , denn das würde den Untergang des Kommunismus bedeuten. Das weiß man sehr genau! Hier droht dem Kommunismus eine weit größere Gefahr, als sämtliche militärischen Vorbereitungen in der Welt. Darum muß von den Sowjets jedes Mysterium verneint und entschleiert werden. Das Mysterium ist der geschworene Feind der marxistischen Ideen.
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