Von Stern zu Stern

- 32 - Das Blutopfer der Erde Kein vergossenes Blut ist in der Lage, GOTT zu versöhnen, noch Sein MITLEID zu erregen, noch ein Tüttelchen Seiner GERECHTIGKEIT zu ändern. Ein Blutopfer ist sinnlos und ein Verbrechen schlimmster Art! • Noch nicht einmal das Blut CHRISTI hat je in dieser Weise Wunder gewirkt. Jede Auslegung dieser Art ist ein gottwidriges Dogma , eine Lüge, ein Selbstbetrug oder übernommene Dummheit. Das Blutopfer blickt auf eine Jahrtausend alte Vergangenheit zurück. Es stammt aus dem ältesten Heidentum . Die Israeliten opferten Blut, um GOTT mit den Menschen zu versöhnen. Niemals haben die Santiner bzw. unsere Ahnen ein solches Opfer gebilligt. Alle derartigen Berichte sind priesterliche Fälschungen , weil sie von ihrem alten Brauch nicht lassen wollten. Sofern aber ein solches Blut- oder Brandopfer in Gegenwart eines Raumschiffes geschah, wurde es augenblicklich durch die Strahlungs- kräfte des Raumschiffes vernichtet. "Und ein Feuer ging aus von dem Herrn und verzehrte auf dem Altar das Brandopfer und das Fett. Da das alles Volk sah, frohlockten sie und fielen auf ihr Antlitz." (Mose 9. 24): • Es ist ein Irrtum , daß CHRISTUS mit seinem Blut von der gesamten Erdenmenschheit die Sünden ausgelöscht hat. Ein uraltes Dogma hat sich erhalten und wurde dann auf CHRISTUS angewandt. Man glaubte zu je- nen Zeiten, daß der Leib und das Blut CHRISTI eine größere Versöhnungsmacht habe als irgendein Opfertier. Dieses Opferdogma vom vergossenen Blute ist ein ganz gewaltiger Irrtum, der sich bis in die heutige Zeit erhalten hat. CHRISTUS hatte die Aufgabe, das WORT GOTTES zu lehren. Er nützte die heiligen GOTTESKRÄFTE zum Guten und bewies damit, daß die irdischen Gesetze noch höheren Gesetzen untergeordnet werden können. • Sein Blut erlöste noch nie eine Seele, nur seine LIEBE! Was die Theologie machte, das haben sich die Herrscher und Gewaltigen zu eigen gemacht . Das Blut- opfer wurde von jedem Menschen für die Verteidigung oder für eine Eroberung, für eine Idee oder zum Schutze des Irrtums und des Unrechts verlangt . Früher waren es Tiere, heute sind es, nach CHRISTUS, Menschen! Das Blut von Millionen Soldaten und Bürgern soll nicht GOTT, sondern die Herrscher und Gewaltigen dieser Erde miteinander versöhnen. Wer sein Blut geopfert hat, ist ein Held. Doch die Herrscher und Gewaltigen dieser Erde, noch die Völker untereinander sind nicht zu versöh- nen , weil jedes Blutvergießen ein ganz gefährliches Dogma ist. • Nur die LIEBE kann versöhnen. Nichts anderes! Der Kampf zwischen Gut und Böse ist auf diesem Stern besonders groß , und wir haben selbst nicht angenommen, daß er einmal derartige Ausmaße annehmen würde; denn dieser Stern gehört zu den auserwählten Planeten. Sein Plan ist genau vorgezeichnet , obgleich manche Krise, so manche dämoni- sche Durchkreuzung möglich ist. Das Ziel dieser Erde steht genau im Blickfeld. Was GOTT vorge- plant hat, muß sich vollenden. Das Blut eines Erdenmenschen ist bei euch billig . Es ist weniger Wert als der Körper. Wenn es nur noch Tote gibt, werden die Maschinen noch leben und elektronisch gesteuert die Vernichtung ausspei- en, wo nichts mehr zu vernichten ist. Ihr habt es in der Massenvernichtung, im Massenblutvergießen, sehr, sehr weit gebracht, doch nicht die Massenerhaltung des Lebens , in der Verbesserung des heiligen Blutes. Nicht CHRISTI Blut allein ist heilig - jedes Blut eines lebenden Menschen, ohne Rassenunter- schied, ist heilig, ebenso heilig. 17 17 Das Blut ist der Träger der Seele.

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